Pop-Up-Basiswissen
Als Pop-Ups werden Hakenköder mit einem sehr starken Auftrieb bezeichnet. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form und Größe. Je größer sie sind umso stärker ist ihr Auftrieb. Es gibt Pop-Ups mit fluoreszierenden Farben (wie zum Beispiel unser Pineapple Pop-Up) und nicht fluoreszierenden Farben (wie zum Beispiel unser Squid-Liver Pop-Up). Die Pop-Ups der Firma Selfmade-Baits beinhalten zusätzlich wirkungsvolle wasserlösliche Lockstoffe um, neben der optischen Anziehungskraft, auch die Geschmacksrezeptoren der Karpfen anzusprechen. Unsere Pop-Ups sprechen somit gleich zwei Sinne der Karpfen an, was beim Angeln einen echten Unterschied macht.
Pop-Ups sinnvoll einsetzen
Karpfen sind in der Regel sehr neugierige Fische. Sie reagieren daher auch auf Farben. Dies mache ich mir als Angler natürlich zu nutze. Pop-Ups fische ich entweder einzeln zum Beispiel an Spinner/Ronny-Rig bzw. Chod-Rig oder in Kombination mit einem „normalen“ Boilie als sogenannter „Snowman“. Gern kombiniere ich auch einen Pop-Up und einen Light-Hookbait.
Wann setze ich Pop-Ups ein?
Pop-Ups setze ich vom Grunde her ganzjährig ein. Gerade im sehr zeitigen Frühjahr, wenn sich das Wasser langsam erwärmt und somit die Karpfen wieder mit dem Fressen beginnen, gehe ich so vor, dass ich einzelne Pop-Ups über eine sehr kleinen Futterteppich anbiete. Im Spätherbst, wenn die Karpfen nur noch sehr wenig fressen, bringen einzeln angebotene Pop-Ups doch noch den ein oder anderen Fisch. Zwischen Spät-Frühling bis in den Herbst verwende ich meist die Snowman-Montage. Sofern es viele Weißfische gibt, dürfen die Montagen auch gerne größer ausfallen. Hierbei kombiniere ich einen 26 bzw. 30 mm Hookbait mit einem 18 mm und jetzt neu 24 mm Pop-Up. Was ich ebenfalls sehr empfehlen kann ist, Pop-Ups auch mit Maden, Würmern oder Partikeln wie Tigernüsse oder Mais für mehr Reizwirkung zu kombinieren. Dem Einfallsreichtum des Anglers sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Wo setze ich Pop-Ups ein?
Da Pop-Ups einen Auftrieb haben, setze ich sie vom Grunde her überall ein. Ganz klassisch setzt ich sie immer dann ein, wenn der Gewässeruntergrund nicht ganz sauber ist, zum Beispiel wenn Kraut, Laub oder Äste vorhanden sind. Mit der Länge des Vorfaches passe ich die Höhe des Auftriebes an.
Praxiseinsatz unserer Pop-Ups
Durch das Ausschwemmen von Lockstoffen nimmt der Pop-Up Wasser auf. Hierdurch verringert sich im Laufe der Zeit die Auftriebskraft. Fluoreszierende Pop-Ups können, neben der sehr hohen optischen Anziehungskraft, aber auch eine Scheuchwirkung haben und zwar dann, wenn sehr viel damit geangelt wird und die Karpfen im Laufe des Jahres damit bereits negative Erfahrung gemacht haben. In solchen Fällen nutze ich dann eher unauffällige Farben und variiere mit der Größe. Vor dem Auswerfen des Köders prüfe ich immer, ob die Menge an angebrachten Blei dem gewünschten Auftrieb entspricht.
Markos Geheimtipp
Schneidet den Pop-Ups vor dem Gebrach immer an, damit die Lockstoffe schneller ins Wasser abgegeben werden können. Zusätzlich könnt ihr die Pop-Ups vor dem Gebrauch noch in entsprechenden Lockstoff dippen. Bitte legt die Pop-Ups nicht zu lange in den Dip ein, da ansonsten die Auftriebskraft verloren geht.