Karpfenangeln nach der Laichzeit

Selfmade-Baits
2026-06-04 10:05:00 / Tipps & Tricks Wissenswertes
Karpfenangeln nach der Laichzeit  - Karpfenangeln nach der Laichzeit

Spot- und Gewässerwahl

Ich angele nach der Laichzeit sehr gerne an Flachlandseen mit einer Größe von ca. 30 bis 80 ha und einer Tiefe von maximal 4 Metern. Sofern es erlaubt ist, suche ich mir die Fische mit der Drohne. Habe ich sie gefunden, dann gehe ich dort, wo es stellenmäßig möglich ist angeln. Ist die Verwendung von Drohnen nicht erlaubt, angle ich in der Nähe der Gebiete, wo die Karpfen zuvor gelaicht haben - also krautige oder schilfige Flachbereiche mit nähe zu tieferem Wasser.

 

Das Futter

Nach der Laichzeit verwende ich sehr gern unseren Squid Liver in Größen von 22 und 26 Millimeter Durchmesser. Nach dem kräftezehrenden Laichgeschäft verfallen die Karpfen, ähnlich wie vor der Laichzeit, in eine Art Fressrausch. Daher gehe ich so vor, dass ich beim Angeln zunächst pro Rute ca. 3 bis 5 kg 22 mm Squid Liver-Boilies großflächig verteile. Bekomme ich Bisse, werden Anfangs nach jedem Biss ca. 0,5 kg Boilies gefüttert. Kommen die Bisse immer regelmäßig, so gehe ich dann dazu über, einmal am Tag pro Rute ca. 5 bis 10 kg Boilies zu füttern. Damit versuche ich, die Karpfen auf meinen Spots zu halten.

Welche Hakenköder verwende ich?

Als Hakenköder verwende ich entweder unsere Light Hookbaits von Squid Liver in Größen von 18mm oder unsere Intense Hoobaits von Squid Liver mit einem weißen 18 mm Scopex Pop Up als Snowman. Light Hookbaits sind eine sehr gute Alternative zu normalen Boilies, da sie leicht über den Haken schweben und damit leichter vom Karpfen eingesaugt werden können. Die Light Hookbaits fische ich übrigens am Multirig, für Snowman verwende ich ausschließlich das Multikombi-Rig.

 

Tipp:

Sollten die Karpfen mal nicht so in Fresslaune sein, dann kann ein am Spinnerrig angebotener Pop Up ebenfalls der Gamechanger sein. Als sehr gute Farbe hat sich hierbei unser Sweet-Banana Pop Up in gelb herausgestellt. Als Größe verwende ich diesen nach der Laichzeit in 18 mm. Warum die Farbe gelb, da viele Karpfen im Frühjahr bereits Bekanntschaft mit Fluor-Pop Ups, wie zum Beispiel Pineapple gemacht haben und diese dann eher gemieden werden.

Anmerkungen:

Auch in diesem Fall passt eure Futtermenge der jeweiligen Situation vor Ort an. Einmal ins Wasser eingebrachtes Futter bekommt man nicht mehr heraus. Reagiert daher auf Wetterbedingungen und das damit verbundene Beissverhalten der Karpfen.