…..effektiv zum Fisch

07.08.2013 12:04 | Kundenberichte

Ja, was heißt das nun? Zeit, ein großer Faktor, bei der erfolgreichen Fischerei auf Karpfen. Genauso wie gutes Futter, Stellenwahl, Wetter, Wind, Luftdruck und natürlich das eigene Vertrauen in sein Tun! Aber mir geht es heute um den Faktor „Zeit“ und stimmen die anderen oben genannten Faktoren, kann eigentlich nichts  mehr schief gehen. In den letzten Jahren beschäftigt mich besonders eine Frage: Sind Wochenend-Trips effektiv und erfolgversprechend? Ja und Nein wechseln sich hier eindeutig ab und gerade hier sind wir abhängig von vielerlei Faktoren. Was also tun?  Vieles ist bekannt, von so genannten Short Sessions unter der Woche und dass diese immens effektiv sein können. Dies steht außer Frage! Was aber machen, wenn wie in meinem Fall, ein großer Natursee in MV, die Beißphasen in der Nacht liegen? Richtig, man macht die Nacht zum Tage! Dumm nur, dass am nächsten Tag die Arbeit ruft.
 
Schlaue, pfiffige Leute haben sich in der Vergangenheit, was Besonderes einfallen lassen für uns moderne „Industriesklaven“ und genau wie beim Karpfenangeln müssen wir in der Arbeitswelt flexibel sein und bleiben. Schichtarbeit heißt die Devise!
 
Die oben genannten Faktoren waren absolut günstig und ich motiviert genug, das durchzuziehen. Vor mir lag meine Spätschicht-Woche und warum nicht die Zeit effektiv nutzen? Also los ging es. Ich hatte zwei Wochenenden und fünf Tage Arbeit vor mir, also genug Zeit, in den Nachtstunden hart am Fisch zu sein.
 
Es ist bereits Dienstag und der zweite Arbeitstag stand an. Hämmernde Gedanken durchkreisten mein müdes Gehirn: Warum nur tut man sich das an? Die mittlerweile dritte Nacht, wo ich kaum geschlafen habe und gerade diese Nacht hatte es in sich... Zweifel kamen auf, ob ich die Woche durchhalte?! Der Wechsel von Arbeitstag und die Nachtstunden am Wasser zu verbringen zehrten doch gewaltig an meiner Physis, aber ich habe es durchgestanden! Und warum? Weil es so verdammt erfolgreich sein kann, unter der Woche los zu ziehen, außerhalb von Urlaubszeiten und Wochenend-Trips!
 
Fazit: Ich fing gut, mehr als gut, ebenso verlor ich auch viele Fische durch ausschlitzen! Haken verbogen, Haken gebrochen, Hakenspitze verbogen. Es war alles dabei, was mein jahrelanges Setup in Frage stellte und es ist absolut nicht zielfördernd, wie ein Depp mit leerem Kescher im Schlauch-er, wieder anzulanden! Fakt ist, ich werde mich von einigen namhaften Produkten trennen und Neues ausprobieren! Geht es nur mir so, dass die Qualität mancher Sachen in den letzten Jahren rapide nachgelassen hat?
 
Viele Bilder gibt es diesmal nicht zu bestaunen, die halbstarken Kämpfer wurden noch im Boot vom Fangeisen befreit und fanden ganz schnell wieder dahin zurück, wo sie her gekommen sind! Gerade jetzt, wo das Wasser warm ist und die Fische gut im Futter, erleben wir hammerharte Drills! Was gibt es schöneres, als morgens bei aufgehender Sonne mit krummer Rute im Boot zu stehen? Ebenso sollte man auf das Sacken von Fischen im flachen Wasser verzichten!
 
Für mich, war diese Woche ein besonderes und hartes Erlebnis, negativ wie positiv, das steht fest...
 
In diesem Sinne
Carpe Noctem, nutzt die Zeit effektiv!
 
 
 
Fast immer ein Garant, in oder vor den Seerosen!
 
 
Da fehlt was und zwar die Bäuche.....nach der Laichzeit?!
 
 
 
Den musste ich zwischen all den Halbstarken raus kitzeln....ein alter, bulliger 20kg+ Recke und völlig unbekannt!
 
 
 
So sah es fast jeden Morgen aus und oft lag nur noch eine Rute auf dem Pod....
 
  
... ich hatte gut zu tun....und der Selbstauslöser lief und lief!  
 
 
 Den unsichtbaren Zauberer und der Müdigkeit die Zunge ausgestreckt!!
 
 
Perlen vom Frühjahr!!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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