Reisebericht Lago di Superio

03.02.2009 19:30 | Kundenberichte

Hallo Oli!
Hier ein kurzer Reisebericht von unserem Trip nach Italien.
Um der kalten Witterung hier bei uns in Deutschland zu entgehen, sollte es Ende März diesen Jahres an den Lago di Superio bei Mantua gehen. Wir, also ich, Michael, und Andre hatten uns mit reichlich Baits von Euch eingedeckt.

Als wir ankamen waren aber alle Top-Plätze leider besetzt, so dass wir den Fluss aufwärts fuhren, in der Hoffnung, einen guten Platz zu erwischen. Aber auch hier das gleiche Bild: überall Camps von Karpfen und Welsangler. Wir ließen uns aber nicht entmutigen und konnten nach längerem Suchen einen akzeptablen Platz besetzen. Die erste Nacht diente dem Ausruhen und Füttern, bevor wir am nächsten Tag die Karten holen und endlich die Fallen auslegen konnten.

Bereits in der ersten Nacht bekamen unsere Bissanzeiger zu tun, und mit einigen Fischen bis 17 Pfund konnten wir unsere Abhakmatten nass machen. Nun, wir fingen zwar in der ersten Nacht keine Großen, aber die Fische waren am Platze und somit waren wir guten Mutes. Die kommenden zwei Nächte wurden wir, zumindest was die Stückzahlen angeht, nicht enttäuscht. Wir fingen einige schöne Schuppis bis immerhin 28 Pfund. Schon mal ein guter Anfang an diesem wunderschönen Gewässer. Die schneebedeckte Südseite der Alpen grüßte in der Ferne und das überwiegend gute Wetter tat ihr übriges, um unsere anfänglich etwas gedämpfte Laune angesichts der überall sitzenden Konkurrenz auf ein erfreuliches Level zu heben.

Dennoch, man sollte immer nach Höherem streben, und somit beschlossen wir, den Platz zu wechseln. Das große Lotusblütenfeld war das Ziel unseres movings. Hier hatten wir schon Karpfen bis 45 Pfund gefangen bei früheren Sessions. Leider hatten ein paar Ösis den Platz so dermaßen mit ihren Ruten abgesperrt  (sehr kollegial, wirklich!), dass wir an díe wirklich guten Spots nicht herankamen. Egal  never give-up war das Motto, und wir wurden mit einigen makellosen Schuppis (allerdings wieder nur bis 28 Pfund) belohnt.
 
Nach drei Tagen hieß es: wer rastet, rostet, also wieder den ganzen Kram in die Boote gepackt und auf zu neuen Ufern. Ein Kumpel aus Hannover fischte an einer anderen Stelle zusätzlich auf Wels, und wir setzen uns dazu, um von einer Spitze aus unsere Montagen im Fluss zu versenken. Der Kollege hatte hier bereits anständig zugeschlagen und vier schöne Welse bis 195 cm gefangen. Wir ließen uns aber auch nicht lumpen und fingen mehrere Fische bis 20 Pfund. Ein schöner 36er auf meiner Rute hob dann den Schnitt doch noch etwas.

Wir haben zwar diesmal keine Riesen gefangen, aber in Anbetracht der schwierigen Lage an den spots, bedingt durch die massenhafte Konkurrenz, sowie des relativ kühlen Wassers, müssen wir uns für das Fangergebnis nun wirklich nicht schämen. Zudem geht es ja nicht nur um Fische, denn wir hatten eine Menge Spaß, immer lecker zu essen (ham ham Pfannekuchen), und die langsam erwachende Natur weckte die ersten Frühlingsfühle in uns. Das Wetter war, bis auf die letzten zwei Tage im Dauerregen, einfach super. Viel Sonnenschein und oft bis 25 Grad bei einem wunderschönen blauen Himmel, nachts allerdings noch recht kalt mit gelegentlichem Frost (-3 bis -6 Grad) am frühen Morgen. Das Wasser hatte etwa 10-11 Grad.

So, Oli, Du wolltest ja wissen, wie sich Deine Baits so gemacht haben. Du kannst schon mal anfangen zu rollen für die nächsten Sessions!! Deine Baits haben wirklich geknallt. An allen drei Stellen kamen schon nach 3-4 Stunden die ersten Fische  auch ohne Füttern (Stellen 2 und 3). Als wären die Fische darauf abgerichtet, einfach Hammer. Das Salz war nach 3-4 Stunden ausgewaschen und die äusserste Schicht begann sich langsam abzulösen  genau so, wie es sein muss, wenn man behauptet der Boilie arbeitet. Das beste aber war, dass wir den direkten Vergleich zu Readys von Success Full Holli/Rhone Fertigbaits hatten. Die Dinger waren auch nach langen Stunden noch wie versiegelt. Dementsprechend schlecht liefen sie auch. Absolute Top-Catcher waren die 18er Liver Spice, die Du uns zum Probieren mitgegeben hast! Einfach super!

Bis die Tage, Michael und Andre!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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