Ostersession 2011

04.05.2011 15:18 | Kundenberichte

Die Zeit ist knapp und der Weg ist weit. Wir haben nur 4 Nächte und müssen erstmal 1000 Km Autofahrt hinter uns bringen. Vor Ort ist alles geregelt, unser Kumpel Oli ist schon seit 5 Nächten da und hat auch schon die Lizenzen für uns besorgt. Seinen SMS zufolge sind die Fische auch in bester Beißlaune, er hat teilweise bis zu 15 Runs am Tag und konnte auch den ein oder anderen Guten über die Maschen ziehen. Wir sitzen demzufolge seit Tagen auf heißen Kohlen und können es kaum erwarten loszufahren.
 
Endlich geht es los, der Kampf durch den deutschen Autobahnbaustellendschungel ist ein wahres Vergnügen und zerrt an den Nerven doch nach 11 Stunden Fahrt steht der Bus endlich am Wasser und wir werden von einem ziemlich überdrillten Oli mit dem Boot abgeholt. Unser Angelplatz ist direkt hinter einer kleinen Landspitze. Dadurch haben wir zwar eine schöne Strömungskante, aber es hat sich auch jede Menge Sediment abgelagert und ich versinke bei dem Versuch aus dem Boot auszusteigen bis zu den Knien im Schlamm. Mir bleibt nichts anderes übrig als den ganzen Vormittag das Ufer nach Treibholz abzugrasen, um mir einen kleinen Steg zu bauen. Zum Mittag steht mein Meisterwerk, sogar ein paar Europaletten konnte ich auftreiben. Christian konnte in der Zeit schon seinen ersten Fisch drillen, eine stattliche Barbe. Zum Abendessen sitzen wir alle drei gemütlich zusammen und es gibt Grillfleisch. Oli bekommt leider nicht sehr viel ab, da bei ihm ständig eine Rute abläuft.
 
Nach der ersten Nacht können Oli und ich jeder ein paar schöne Fische auf der Habenseite verbuchen. Bei Christian ist leider nichts passiert. Da Oli heut abreist, wird Christian einfach sein Camp übernehmen und kann sich so zusagen ins gemachte Nest setzten. Den Tag über hab ich Sonne satt und kann sogar regelmäßig Fische drillen. Am besten laufen Pure-Mussel und Pure-Shellfisch Boilies.
 
Christian hat zum Abend immer noch keinen Biss gehabt und macht einen verdammt nervösen Eindruck. Erst am nächsten Morgen ist er wieder sehr entspannt. Seit 4 Uhr ist er stündlich am Drillen. 
 
So verlaufen auch die nächsten Tage und wir haben eine super Zeit mit viel Fisch und Sonne. Außerdem können wir jeden Abend beobachten, wie sich immer mehr Fische in dem kleinen Nebenarm hinter uns auf das Laichgeschäft vorbereiten. Die Wassertemperatur liegt dort schon bei über 20 °C. Wir haben also genau die richtige Zeit erwischt, um hier zu fischen. 
 
Insgesamt haben wir über 100 Carps gefangen, davon hatte Oli in 7 Nächten ca. 80 Fische und wir konnten in unseren 4 Nächten noch mal 40 Fische landen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
So geht es also nach viel zu kurzer Zeit mit ausgeglühten Spulen und dicken Armen am Montag wieder in Richtung Heimat.
 
Grüße Marco Kriehmig
  

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