ÖFTER MAL WAS NEUES

08.11.2019 19:10 | Supporterberichte

ÖFTER MAL WAS NEUES

 

Sind wir mal ehrlich: immer am gleichen Gewässer macht auf Dauer ja auch keinen Spaß und wird doch auch langweilig.
Ich schaue mich gerne nach neuen Gewässern um. Nach ausgiebiger Location starte ich mit dem Füttern.
In der Regel reicht 1-2 mal Vorfüttern aus, dann starte ich eine Testsession. Damit finde ich meist schon  Zugang zu dem Gewässer.
So auch diesmal. Meine Wahl fiel auf einen mittelgroßen Natursee von ca. 30 Ha. Nachteil bei dem Gewässer ist, dass ich übersetzen muss. Für eine Nacht ein Wahnsinns-Aufwand!
Aber was macht man nicht Alles. Und so schipperte ich in der nächsten Zeit mit meinem 2,40m Böötchen des öfteren über den See.

Die Test Session lief an. Ich hatte den Platz für mich, ich war beruhigt und startete mit einem guten Gefühl. Das Camp war aufgebaut, ich legte die Ruten an den vorgefütterten Spots ab.
Ich präparierte die Spots im Vorfeld mit 22 mm Boilies und einigen Tigernüssen.
Hierzu wählte ich den Sweet-Insect Aufgrund seiner guten Instant -Wirkung, sowie den Amino-Fisch, einen soliden Fischmix- Boilie.

Als Hakenköder wählte ich einen 24mm Pinenut Light-Hookbait und jeweils 22mm Sweet Insect Intense-Hookbaits als Snowman Variante.

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Ich wähle bewusst große Köderpakete um ggf. Weissfisch Attacken aus dem Wege zu gehen.
Das klappte auch gut, denn ich hatte als Beifang keine Brasse gefangen. Leider fanden die Krebse die Köder ebenso interessant, wie ich am nächsten Morgen herausfand.
Als erstes stieg in der ersten Nacht an diesem See ein Prächtiger Spiegler ein.
Wenn man das mächtige Heckpaddel sieht kann man sich ausdenken, wie der Drill vom Boot verlief......

 

Nachdem die Rute neu gefahren war bekam ich erneut einen Biss, diesmal auf die mittlere Rute.
Nach heftigem Drill kescherte ich sehr verwundert einen mittleren Wels!

Dem Kugelrunden Bauch zufolge hatte der sich über die Boilies sehr gefreut!
Nach dem Fisch wird es wohl erstmal still sein auf dem Futterplatz dachte ich so bei mir, so denkste Puppe!
Es ging so weiter!!

Es gesellten sich noch weitere Spiegler dazu! Zu guter Letzt fing ich noch einen sehr markanten Spiegler mit einem schwarzen Fleck am Rücken.

Was für eine gelungene Session.
Zum Abschluss, bevor ich zusammen packte, trank ich noch ganz gemütlich einen Becher Kaffee.

Dazu setzte ich mit dem Kaffee auf mein Boot. Der Blick schweifte über den See, und ich dachte mir : Was für eine Session! Da sieht man mal wieder, dass es sich doch lohnt Arbeit zu investieren, sich Gedanken zu machen und das Ding zu starten. Das Glück ist bei den Tüchtigen, und mit dem guten Gefühl fahre ich dann doch auch gerne nach Hause!



Tight Lines Thies Jacobsen