Mit Bloodworm im Kraut

04.07.2018 11:43 | Tipps & Tricks

Mit Bloodworm im Kraut


 

Mit Bloodworm in krautigen Gewässern
Ende des Frühjahrs fängt es Unterwasser wieder richtig an zu brodeln. Die Pflanzen sprießen schon seit einiger Zeit und die natürliche Nahrung steigt stetig an. Auch die Karpfen fressen seit einiger Zeit wieder normal, doch immer häufiger sammeln sie sich in ihren bevorzugten Laichgebieten. Bald beginnt die Zeit, in der sie das Fressen fast komplett außer Acht lassen und sich auf das Liebesspiel konzentrieren. Jeder weiß, dass die Chancen auf Fische mit dickem Bauch jetzt optimal sind.


Futtertaktik
Nur ans Band muss man sie erstmal bekommen. Ich setzte gerade in Gewässern mit hohem Krautbestand auf Futter, welches eine sehr hohe Attraktivität hat und somit die Karpfen auch aus dem Mittelwasser quasi auf den Boden zieht. Hierbei vertraue ich auf unsere Spodmix-Pellets. Diese ziehen durch ihr Öl, welches in die höheren Wasserschichten geht, die Karpfen auf den Grund. Diesen Effekt verstärke ich, indem ich den Pellets Liquid und etwas Stick-Mix oder Powder hinzufüge, somit gibt eine wunderbare Wolke aus Flüssigkeiten und kleinen Partikeln. Als Eyecatcher füge ich dem dunklen Futter noch ein paar Körner Dosenmais hinzu, um zusätzlich noch einen visuellen Reiß zu setzten. Doch Achtung, in manchen Gewässern kann sich das auch negativ auswirken.

 

 


Warum Squid-Bloodworm
Bei den Baits setzte ich auf unseren Squid-Bloodworm-Boilie, dieser kommt durch die verarbeiteten getrockneten Zuckmückenlarven der natürlichen Nahrung sehr nahe. Gerade in dem Gewässer, in dem ich, zu diesem Bericht fischte, ist die Zuckmückenlarve eine der Hauptnahrungsquellen für unsere beschuppten Freunde. Die Zuckmückenlarven sind meist von April bis September in den Gewässern für die Karpfen verfügbar, dabei schwangt der Bestand je nach Monat. Ich fische unsere Squid-Bloodworm-Boilies besonders gerne kurz bevor bzw. wenn das Vorkommen der Zuckmücken Larven gerade ansteigt. Jetzt reißen sich die Fische geradezu um diese Köder, in manchen Gewässern fressen die Karpfen während der Zeit, in der sie in Massen da sind, fast nur noch „Zuckis“. Hier sollte man ebenfalls auf diesen Köder setzten gerade, in Verbindung mit unserem Bloodworm-Liquid, welches alle wirksamen Reize der Zuckmückenlarve in flüssiger und halbfester Form bietet. Zudem enthält es einen sehr hohen Anteil an Aminol, Betain und ganzen Bloodworms, die das Liquid besonders natürlich wirken lassen.

 

Lila in stark befischten Gewässern
Jetzt setzte ich auch oft auf mindestens eine Rute bestückt mit den passenden Bloodworm Poppis. Unsere lila gefärbten PopUps haben mich gerade an starkbefischten Gewässern zu Erfolgen geführt. Ich biete die PopUps gerne am Chod Rig an, welches mein absoluter Favorit für die PopUp-Fischerei ist. Gerade beim Werfen spielt es seine Vorteile bestens aus. Es ist quasi verhederungsfrei und dadurch, dass das Blei am Ende der Montage ist, erzielt man mit kleineren Bleigewichten auch gute Weiten.

 

 

 


Futtermenge
Das ganze Futter bringe ich gerne mit der Spomb raus, wenn es die Gegebenheiten der Angelstelle zulassen. Es sollte genügend Platz zum Werfen vorhanden sein und die Spots sollten nicht viel weiter als 100m entfernt sein. Denn um solche Wurfweiten zu erreichen bedarf, es schon einer guten Wurftechnik. Da ich im Frühjahr auf deutlich weniger Futter setzte, ist das Rausbringen mit der Spomb auch nicht zu mühselig. Ich füttere drei bis sechs Spombs pro Rute sowie ca. 20 bis 30 Boilies mit dem Wurfrohr um den Spot herum. Dies mache ich, um die Fische auch zum Suchen zu animieren. Im letzten Jahr konnte mit dieser Taktik eine lange Durststrecke an meinem ehemaligen Hausgewässer beenden. Dabei hatte ich in 48 Stunden 16 Läufe, wovon ich 12 Karpfen plus zwei Schleien für mich verbuchen konnte. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr Euch das Ganze in einen 25minütigen Filmchen anzuschauen, hier der Link zu Karpfenjagd Folge 13: https://www.youtube.com/watch?v=fFiTu5Zdg5Y
 

 

 

 

Denkt immer Dran „Auf der Couch fängt man keine Karpfen“
Stefan Göhring

 

 

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