Lac de Saint Cassien im Sommer 2010

07.11.2010 17:58 | Kundenberichte

 

Es war mal wieder so weit, die alljährlich wiederkehrende Frage stand im Raum, wo sollten wir unseren Sommerurlaub verbringen? Italien ? Frankreich? Spanien oder vielleicht doch mal wieder in Deutschland? Nach langem überlegen und einigen Bierchen später stand der Entschluss fest! Es geht noch ein mal an den legendären Lac de Saint Cassien!

 

Weniger Kopfzerbrechen machte uns da die Auswahl an Ködern, da waren wir uns sofort einig. Also am nächsten Tag  gleich mal den Oli von Selfmade-Baits angerufen und eine ordentliche Ladung Boilies und  Tigernüsse geordert.

 
Die Zeit verging wie im Flug und somit war es mal wieder an Reihe das ganze Zeug im Auto unterzubringen. Da Matthias und ich mit leichtem Gepäck auf Reise gingen um möglichst schnell mobil zu sein war das packen diesmal kein großes Problem. Wenn da nicht die über 800 Kilometer noch wären.
 
Gute 11 Stunden und etliche Dosen Redbull und Espressos später kamen wir endlich im gelobten Land an. Aber kaum angekommen fing es auch schon an zu regnen  und es hörte auch den restlichen Tag nicht mehr auf! Nach einem kurzen Treffen mit Otto, der schon ein paar Tage am See war,  sagte er uns das nur noch ein Platz im Nordarm frei ist, aber das zwei Engländer die er kennengelernt hat bald die heimreise antreten würden und wir ihren Platz übernehmen könnten...Total durchnässt und übermüdet bauten wir unser  Zelt auf und hauten uns erst mal aufs Ohr. Irgendwann in der Nacht hörte es dann endlich mal auf zum regnen.
 
Am nächsten Morgen nach einem starken Kaffee und ein paar Zigaretten ging es dann los, erst mal Spots für acht Ruten suchen! Nachdem wir alle Spots gefunden hatten, wurden unsere Ruten mit  Scopex+ Protos- und Pineapple Fish Boilies bestückt. Nachdem dann alle Eisen scharf waren,  ging das große Warten los!!! Am ersten Tag rechneten wir nicht mit vielen Aktionen weil im ganzen Nordarm schlecht  gefangen wird! Aber 3 Stunden nachdem wir die Ruten ausgebracht hatten kam der erste Vollrun. Matthias nahm die Rute auf und nach wenigen Minuten war der erste Cassienfisch im Netz. Matthias meinte das kann kein großer sein, weil er sich kaum gewehrt hatte. Aber die Reubon Heaton Waage sagte was ganz  anderes!  19,2kg !!! Der erste Fisch und zugleich Matthias neuer PB.
 
Besser kann es ja gar nicht anfangen! 
 
Leider tat sich dann außer ein paar Wallern und Brachsen nicht mehr sonderlich viel.  Moven war  angesagt! Otto überlies uns seinen Platz nachdem er dort auch schon einige schöne Fische überlisten konnte! Am nächsten Morgen kam dann Melcom zu uns rüber und sagte uns das sie ihren Platz heute schon verlassen! Also mal wieder das ganze Zeug ins Boot laden und bei schönstem Gegenwind moven!  Dieser Platz sollte die Wende unseres Trips bringen.  Keine 6 Stunden später lief meine Tigernussrute ab und ich konnte meinen ersten Fisch für diese Session überlisten! Es war ein schöner  Spiegler mit 17,4 kg! Nur sein Maul schaute nicht mehr ganz so fit aus! 
 
Und so fingen wir die nächsten Tage jeden Tag 1 bis 2 Fische! Richtig hart wurde es die letzten vier Tage! Jetzt fingen wir 4 bis 5 Fische! Und wenn mal kein Fisch lief hielten uns die geschätzten eine Million Ratten in den Bäumen wach! Da war schlaf Mangelware. Aber dafür gibt’s ja Kaffee!
 
Wir hätten noch Tagelang so weitermachen können aber irgendwann muss jeder Urlaub mal zu Ende gehen. Wir hatten 14 Saugeile und vor allem brütend heiße Tage und waren mit unserem Ergebnis sehr zufrieden. Matthias hatte sein Ziel erreicht. Er wollte nach einigen erfolglosen Cassientrips überhaupt mal einen Fisch zu Gesicht bekommen und mein Ziel war es endlich einen 20kg+ diesem See zu entlocken.
 
Insgesamt fingen wir 26 Karpfen bis knapp 20kg ,wobei 8 Stück über 15 kg hatten, 3 Waller bis 1,50m und 3 Brachsen! Wir hatten Eco Pineapple Fish, Eco Shellfish und die neuen Scopex+ im Gepäck, wir konnten auf alle 3 Sorten Fische fangen wobei uns aufgefallen ist das der Scopex+ die meisten Fische brachte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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