Heute schon gepudert…?

05.04.2011 00:00 | Tipps & Tricks

 
Baitpowder ist sicher eine der besten Möglichkeiten seine Köder vor dem Ausbringen noch einmal hinsichtlich Attraktivität und Lockwirkung zu verbessern. In allen Situationen - besonders jedoch in Zeiten, an denen die Karpfen nicht aktiv auf Futtersuche sind, oder an Gewässern an denen die Karpfen extrem scheu auf Grund starken Befischungsdruckes sind, kann ein attraktiver Köder den ein oder anderen Fisch doch zum fressen animieren. Auch erfolgen die Bisse oft deutlich schneller, was besonders bei Kurzansitzen zum Vorteil des Anglers wird. Ihr könnt neben dem Hakenköder auch eure Futterboilies, Partikel, Pellets oder andere Köder behandeln so bekommen diese auch den besonderen „Kick“ und heben sich daher deutlich von anderen Ködern ab.
 
Mit den folgenden Bildern und Zeilen möchte ich euch die Anwendung und Wirkungsweise der Nachbehandlung mit den Baitpowders der Firma Selfmade Baits etwas näher bringen.
 
Bei den Futterboilies handhabe ich es so, dass bereits einen Tag vor dem geplanten Ansitz die Köder mit Liquid und etwas Wasser benetzt werden (hierfür eignet sich besonders eine Sprühflasche) und anschließend das Powder darüber verteilt wird. Danach die Boilies gut durchschütteln bis sich eine ca. 1-2 mm dicke Schicht um die Köder gebildet hat. Ich bereite dies einen Tag vorher vor, damit ich kurz vor dem Ausbringen noch eine Zweite Schicht aufbringen kann, was eine längere Lockwirkung zur Folge hat. Grundsätzlich reicht eine Behandlung direkt vor dem Ausbringen auch voll aus.
 
Mit dem Hakenköder handhabe ich es etwas anders.
 
 
Hier beispielhaft mit dem Milky-Tigernut Baitpowder
 
 
 
Als erstes beködere ich mein Vorfach.
Danach feuchte ich meinen Hakenköder in Wasser oder im Dip an.
 
 
 
Nun den Köder im Powder wälzen -> es bildet sich die attraktive Lockschicht. 
 
Diesen Vorgang wieder hole ich ca. 2 – 3-mal direkt hintereinander, wobei die ich dies dann nur noch mit Wasser mache, damit kein Powder in den Dip gelangt.
 
 
 
Köder mit einer dicken hochattraktiven Powderschicht
 
 
 
Anschließend den Köder wie gewohnt ausbringen…
Die folgenden Bilder wurden bei einer Wassertemperatur von 6°C aufgenommen. Wie man sieht funktioniert das Powder auch bei sehr niedrigen Temperaturen.
 
 
 
… 2 Stunden später
… 4 Stunden später… die Äußere Haut löst sich langsam ab… viele Lockstoffe strömen aus.
 
 
 
… 7 Stunden später… die Schicht hat nun ihre Arbeit erledigt… die Überbleibsel am Grund sorgen jedoch weiterhin für Lockwirkung
 
Hier noch der direkte Vergleich: Boilie ohne und mit Ummantelung
 
 
 
Anwendungsmöglichkeiten: Futterboilies mit Ummantelung:
Mais mit Ummantelung:
 
 
 
Z.B.: Dosenmais oder gekochte Partikel mit dem Powder aufbereiten... Pellets mit Ummantelung
 
 
Gepimpt fängt besser
 
 
 
Bild:1
Der Erste an diesem warmen Sommertag, eine knappe halbe Stunde lag der Köder im Wasser…
Bild:2
Weitere 60 Minuten später der Nächste...
 
 
 
Bild:3
...und noch Einer...
Bild:4
3 Stunden nach dem Ausbringen bei Wassertemperatur…
 
Wie ihr seht kann man grenzenlos alle Köder in ihrer Lockwirkung verbessern. Ich wünsche Euch viel Erfolg beim „Pudern“ und Experimentieren.
 
Der Fangerfolg wird kommen – ganz sicher!
 
Gruß Otto
 
 
 
 
 

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