Einen Schritt näher an den Big One

16.01.2010 16:56 | Teamberichte

 

 

Geplant war ein Trip nach Frankreich mit meiner Familie, doch da noch ein Geburtstag dazwischen fiel und die Zeit des Urlaubs immer knapper wurde, entschieden wir uns doch in Deutschland zu bleiben.Trotz des schlechten Wetters, fuhren wir am Montag los, es würde wohl nicht einfach werden, mit der Familie unterwegs zu sein.

Am See angekommen, entschieden wir uns sofort für einen Platz. Es fing dennoch an etwas zu regnen, doch wir verstauten unsere Sachen schnell in den Zelten.  Als wir damit fertig waren, machte ich mich auf die Suche, nach den guten Stellen im Wasser und legte meine Ruten ab. In der ersten Nacht, dann der erste Kontakt zum Fisch, den ich dann leider verlor. Daraufhin die Rute schnell wieder ausgefahren und mich in den Schlafsack gelegt.

In den nächsten Tagen und Nächten, verlor ich noch einige Fische durch unbekannte Hindernisse, aber ich konnte dennoch den ein oder anderen überlisten, in meinen Kescher zu schwimmen. Nebenbei fingen wir auch unerwünschte Fische, wie Schleien und einen Wels die trotzdem auf die Baits abgingen. Glücklicherweise waren es aber keine Brassen oder Rotaugen.
Zum Männertag, gab es dann das beste Geschenk überhaupt.
Die Funkbox meldete mir einen Biss, morgens halb 9. Ich fuhr mit dem Boot aufs Wasser um dort weiter zu drillen. Ich sah einen schönen großen Spiegler das Wasser hinauf gleiten, der vom Erscheinungsbild die 20 kg Marke überschritt. Den Fisch im Kescher, fuhr ich zurück zum Ufer, an dem schon einige Nachbarn standen. Gerade als ich den Fisch aus dem Wasser heben wollte, bestätigten sich meine Gedanken. Die Waage, mit dem Wieghesling auf Null gestellt, richtete ich mich mit meinem Blick auf die 20 kg Markierung, doch der Zeiger schritt weiter hoch. Bei genau 26,0 kg blieb der Zeiger stehen, ich konnte es nicht glauben und da wie gesagt schon einige Nachbarn anwesend waren, gab es keinen ordentlichen Jubelschrei, doch meine Stimme veränderte sich sehr ins fröhliche, wie meine Tochter mir später erzählte. 
 
Es folgten noch einige Fische ab 15kg, darunter 1 Fisch mit 12kg. Und die größte Schleie mit 3,6 kg.
Ich verwendete die Boilierichtungen Shellfisch, Natural und Marine.
 
Tight Lines
Fubara

 

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