Dem Winter entfliehen und dem Rohu auf der Spur!

01.02.2014 15:22 | Teamberichte

Spätestens als der letzte Winter genau wie der vorherige wieder so endlos lange dauerte und sich der Saisonbeginn ein ums andere Mal verzögerte, stand für mich fest, dass ich in diesem Jahr nach dem Indientrip 2009/10 erneut eine Fernreise in die Wärme unternehmen werde, um dort neben dem Erweitern des allgemeinen Horizonts auch das Angeln nicht zu kurz kommen zu lassen. Wie es der Zufall so wollte, bekam ich nach Jahrzehnten wieder Kontakt zu einem Jugendfreund, den es beruflich und privat nach Bangkok verschlagen hat und der Madame und mich einlud, ihn und seine Familie zu besuchen. Bereits im Sommer wurden die Flüge gebucht und dann die anglerischen Begleitumstände recherchiert. Hätte ich mal andersrum machen sollen…
 
Zunächst hatte ich mir den Mekong vorgenommen, denn (aufmerksame Leser meiner Berichte wissen dies ja bereits…) im Urlaub reizen mich immer die jeweiligen Flüsse. Doch die Recherchen ergaben, dass die Reisewege im Land weit und der Fluss selbst wohl wegen Überfischung nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Also kam mal wieder alles ganz anders. Ich nahm Kontakt zu mir bekannten Jungs auf, die schon mal in der Gegend waren, doch die Ergebnisse waren recht ernüchternd: Freie Gewässer unterliegen keinerlei fischereilichen Kontrolle und sind dementsprechend unter Druck. Deshalb findet man im Netz unter „Angeln in Thailand“ oder Ähnlichem nur diese unsäglichen „Fishing Parks“, also Puffs in ekelhafter Reinkultur, wo große Exemplare unterschiedlichster Spezies tagein/tagaus befischt werden. Das hat für mich nichts mit angeln zu tun und somit musste ich weiter suchen. Schlussendlich fand ich einen Anbieter, der an einem großen See mehrtägiges Ansitzangeln vom Floss aus (!) auf diverse Cypriniden etc. anbietet. Ich werde mich hier weitgehend auf die anglerischen Aspekte der Reise beschränken und hierbei die Vor- und Nachteile aufführen, nix mit „kam, sah und siegte“.
 
Los gings am 18.12. abends von Hamburg aus. 6 Stunden nach Dubai und nach 9 Stunden Aufenthalt noch mal 6 Stunden nach Bangkok. Entsprechend gerädert kamen wir dort an. Die ersten drei Tage verbrachten wir in der thailändischen Hauptstadt und in den dortigen Kanälen konnte ich bereits die ersten Fische sichten, welche mir nach einer Weißfischart aussahen. Die großen Kois im Innenbassin des Hotels waren jedoch noch attraktiver ;-)
Einen Tag vor Heiligabend fuhren wir dann zu siebt in einem Auto knapp 7 Stunden nach Nordwesten in den Khao Lam Nationalpark und an den gleichnamigen Stausee riesigen Ausmaßes, kurz vor der Grenze nach Myanmar gelegen. Bei einer Rast an der berühmten „Brücke am Kwai“ in der Stadt Kanchanaburi konnte ich wieder farbenfrohe Fische im Wasser unter dem schwimmenden Restaurant bobachten und so langsam zuckte es in den Angelfingern. Im Dunkeln am See angekommen bezogen wir unsere Hütte direkt an einem ca. 20 Hektar großen Nebensee des Stausees. Dieser kleine See entpuppte sich im Morgennebel des folgenden Tages als schmucker Ort, um einmal auszuprobieren, was denn so geht, wenn man ohne jeden Plan versucht, Fische zu fangen.
 
 Der kleine See an der Anlage
 
Die Leute in der Anlage konnten mir auf die Frage, was für Arten denn in dem See vorhanden sind, auch nicht wirklich weiterhelfen bzw. widersprachen sich die Angaben zum Teil. Doch egal, der Weg ist das Ziel! Cat, die angelnde Frau meines Freundes, machte sich daran, auf landestypische Art etwas an den Haken zu bekommen, und das sieht wie folgt aus: Man nutzt eine Spirale, um die eine Futtermischung geknetet wird. An dieser Spirale sind 2 – 3 ca. 10 bis 13 cm lange „Vorfächer“ mit recht großen Haken befestigt. Auf diesen Haken und dort in den Hakenbogen wird ein weißes Schaumstoffkügelchen gespießt und der Haken dann in der Futterkugel versteckt. Man wirft das schwere Paket dann aus und stellt die Ruten hochkant ans Ufer. Nachdem die Fische die Futterkugel langsam anknabbern, so stellte ich mir das zumindest vor, steigen die Haken mit dem Styropor nach oben und es gibt einen Biss. Klingt alles sehr merkwürdig aber so läuft das da. Da ich skeptisch war, dachte ich mir, ich lasse Cat mal machen, setze aber selbst auf erprobte Festbleimontagen. Ich hatte aus Deutschland mitgebracht: 2 Rollen, 2 Bissanzeiger, 2 kurze Banksticks und Endtackle wie Bleie, Haken, Vorfachmaterial etc. Ergänzt wurde dies um 2 kleine Pakete mit Hookbaits (Essential Spice und Natural Instinct) und Pop Ups (Sweet Insect, Fruit and Pepper sowie Pineapple +).
 
Ruten wurden vor Ort gekauft: Einfach in einen Angelladen und die schwersten Exemplare gekauft. Diese sollten nach Aufdruck 50 – 100 Gramm Wurfgewicht haben und kosteten zwischen 7,- und 20,- Euro, da lohnt sich keine Mitnahme von Sperrgepäck. Nur der „Kescher“ von Cat, der eher einem Schmetterlingsnetz für Kinder entsprach, als einer ordentlichen Landehilfe, machte mir etwas Sorgen für den Fall, dass da was Ordentliches beißt. Die ersten Stunden verliefen bis auf kleinere Anstupser ereignisarm. Parallel hatten wir aber insgesamt drei vehemente Bisse auf rohes Hühnerfleisch als Köder, die wir aber leider nicht verwerten konnten, da der Anhieb nicht saß bzw. ein anderes Mal der Fisch in einem Hindernis verloren ging. Da hätte ich doch zu gerne gewusst, was da gebissen hatte.
 
Gegen Abend bekam ich dann aber doch einen richtigen Run und konnte einen für seine Größe von ca. 5 Kilo erstaunlich kampfstarken Fisch keschern, der sich als „Rohu“ entpuppte, eine weit verbreitete Karpfenart, die Größen bis zu 20 kg erreichen soll. Das war doch schon einmal ein schöner Auftakt! Um es kurz zu machen: Am folgenden Tag konnte ich noch zwei Rohus von etwa gleicher Größe erbeuten, die auf mit Futter ummantelte Festbleimontagen und die oben erwähnten Boilies von Selfmade-Baits herein fielen. Cat konnte auf die landesübliche Art nichts fangen und so kam es, wie es kommen musste: Ich versuchte, Ihr das moderne Karpfenangeln zu erklären, wie man Rigs baut etc.
 
 Mein Angebot für die Rohus
 
 
Set Up mit Schmetterlingskescher
 
 
Rohu im Drill
 
 
   
Ein Rohu   
 
 
 
...der örtliche „Tackle Shop“
 
Nach 3 Tagen im „Nature Resort“ fuhr die Familie heim nach Bangkok und Madame und ich wurden von dem Anbieter des gebuchten Trips abgeholt. Die Fahrerin Bennie (mit Teenietochter) entpuppte sich als Betreiberin eines dieser Fishing Parks, die parallel die Trips an den Stausee anbietet, und zwar als einzige. Wir fuhren ca. 20 km den Stausee entlang und wurden dann in ein Langboot verfrachtet. Die Fischerfamilien dort wohnen alle auf schwimmenden Häusern auf dem See, so auch der uns ebenfalls begleitende Fischer, ein sehr ruhiger Mann, mit dem ich gerne aufgrund seiner lebenslangen Erfahrung mit dem See mehr kommuniziert hätte. Ging aber leider nicht, da er kein englisch sprach. So fuhren wir also zu fünft mit dem Langboot zu dem am Rande einer Insel vertäuten Floss, auf dem wir die nächsten Tage verbringen sollten. Dieses Floss ist ca. 8 x 4 Meter groß und wie folgt aufgebaut: Vorne ein unüberdachter Bereich, an dessen Rändern jede Menge Befestigungen für die Ruten angebracht sind. Dann ein überdachter Bereich mit einem darauf aufgestellten Zelt als Schlafstätte für uns (mit Luftmatratzen und Decken). Weiter nach hinten folgte noch ein kleiner Raum sowie die Küchenecke und ein kleines Kabuff mit einem Klo. Spartanisch das Ganze aber gut nach meinem Geschmack: Mit sowas die Mecklenburgische Seenplatte unsicher machen, das wäre ein ganz großer Spaß!
 
 Das Langboot wird beladen
 
 
Die ortsübliche Montage
 
 
Set up mit 7 Ruten
 
 
Welche Montage wird sich durchsetzen?
 
 
Die Stellen sollten bereits 10 Tage lang vorgefüttert worden sein und so wurden gleich die Ruten ausgebracht. Insgesamt wurde mit 7 – 9 Ruten gleichzeitig geangelt. Das Material bestand aus schweren Shimano-Ruten und Rollen der gleichen Firma sowie einer Penn. Die Rollen waren mit dicker gelber Geflochtener bespult und das Anködern verlief genauso wie oben bereits beschrieben. Der Fischer übernahm das Bestücken der Ruten und das Auswerfen, ich schaute mir das erst mal nur an, um zu verstehen. Die Futterkugeln waren gut Grapefruit-groß und alle Montagen wurden ca. 15 – 20 Meter weit ausgeworfen, so  dass 7 Montagen in einer nur ca. 10 Meter langen Linie nebeneinander  in ca. 8 Meter Tiefe lagen. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gut gehen soll, wenn da mal ein ordentlicher Fisch beißt. Der muss doch unweigerlich alle Schnüre im Drill mitnehmen und ein Riesenchaos verursachen?! Bei windstillem Wasser konnte man bereits an den Schnurbewegungen gut beobachten, wie sich Fische an den Futterkugeln gütlich taten. Ein Biss zeigte sich dann durch ein energisches Verbeugen der Rute, worauf der Anschlag folgte. In der Regel werden die Ruten ca. alle anderthalb Stunden neu ausgebracht. Bereits in der ersten Wechselphase sagte ich dem Guide, dass ich zwei Ruten mit meinen europäischen Festbleimontagen und mit den eigenen Ködern ausrüsten wolle, was ich dann auch tat. Ein 112 Gramm Blei, ummantelt mit einem etwas kleineren Teigballen, das kurze Vorfach mit 6erHaken wurde mit Sweet Insect Pop Up oder Essential Spice bestückt. Der Futterteig bestand aus Mehl aus Reisbestandteilen, versetzt mit sehr klein zerteiltem Weißbrot und roch nach – nichts, dafür pappte er sehr gut zusammen, selbst wenn er schon den ganzen Tag in der Sonne rumgestanden hatte.
Am ersten Abend konnte ein erster Fisch erbetet werden, und zwar ein Tilapia, der zur Gattung der Buntbarsche gehört. Von Karpfen keine Spur…
 
 Der erste Tilapia
 
 
Alles im Griff!
 
 
Das Abendessen hat Bennie mit ihrer Tochter auf dem Floß zubereitet und es schmeckte vorzüglich. Alle drei verließen uns dann, so dass wir die Nacht alleine auf dem See verbringen konnten. Es war herrlich, dort bei einem Bierchen in Ruhe zu sitzen und den phänomenalen Sternenhimmel zu betrachten. Dann wurde es aber auch schnell frisch und wir waren froh, dass pro Person drei Decken zur Verfügung standen. Gegen 6.30 am Morgen kamen Bennie, ihre Tochter und der Fischer zurück. Während Letzterer sofort schweigend die Ruten klar machte, besorgten die beiden anderen das Frühstück in Form von gefülltem Omelett, Toast und Obst, yummy! Bis Mittag angelten wir am bisherigen Spot und auf meine Montagen konnte ich sowohl einen yellow catfish als auch einen Doktorfish landen. Als der Fischer sah, dass meine für ihn völlig unbekannten Montagen funktionierten, sah er sich diese genau an und war sehr wissbegierig.
 
Das Essen wurde frisch auf dem Floß zubereitet
 
 
…und schmeckte vorzüglich!
 
 
Wie macht die blöde Langnase das…?
 
 
...kleiner yellow catfish
 
Am frühen Nachmittag wurde das große Floß gelöst und vom Langboot an einen anderen Spot in ca. 1 km Entfernung gezogen. Hier war es nur noch ca. 5 Meter tief, der Grund wie auch zuvor sauber. Um es kurz zu machen: Im Verlauf des Nachmittags bis in den Abend sowie am nächsten Tag konnten noch einige Tilapias, catfish und Doktorfische erbeutet werden, aber leider keine Rohus oder andere Karpfenartige. Es war ein recht kurzweiliges wenngleich auch zeitweise anstrengendes Angeln, da ich ja ständig 7 Rutenspitzen im Auge behalten musste. Da war nichts mit mal kurz wegnicken, ein Buch lesen oder sonstigem ;-) Den letzten Doktorfish haute Bennie kurz vor der Abfahrt noch auf den Grill, hat köstlich geschmeckt. Die anderen Fische wurden in ein großes, am Floß befestigtes Netzgehege geworfen und so wie ich das verstanden habe, wird der Fischer sie verkaufen oder zur Zucht verwenden. Warum bissen also keine Karpfen? Eine Frage, die ich mir natürlich die ganze Zeit stellte. Mir wurde die ganze Zeit gesagt, es läge an der „Kältewelle“, die derzeit in Thailand anhielte. Nun, Kältewelle ist natürlich relativ zu betrachten, wenn es 28 Grad sind. Aber fairerweise kann man es ja so sehen: Wen es sonst 35 Grad sind und sich das  Wasser ebenfalls auf hohem Niveau abkühlt, dann kann es den Fischen schon einmal den Appetit verderben, das kennen wir zuhause ja auch nicht anders. Aber genau deshalb hätte ich mir gewünscht, dass wir vor Ort auch aktiv Alternativen ausprobiert und nicht nur stumpf das Bisherige durchgezogen hätten. Das schien aber nicht möglich zu sein, warum auch immer, vielleicht hatten die Leute auch keine Alternativen. Ich hätte auch gerne mal den See mit einem Echolot und einem Klopfblei abgefahren, um mir selbst ein Bild zu machen und eine Meinung zu bilden. Da ich in dem kleinen See zuvor ja Rohus in ca. 2 m Wassertiefe fangen konnte, wäre es ja eine Option gewesen, es auch im Stausee mal im ganz Flachen ufernah zu probieren. Gab aber kein Echolot. Fakt ist aber auch, dass die Fische sowohl auf die gewohnte Köderpräsentation mit den Styroporbällen bissen wie auch auf die Festbleimontagen mit Selfmade Baits Ködern, ist ja dann auch mal etwas.
 
Doktorfisch auf Sweet Insect
 
 
...und aufm Grill
 
 
Was mir sonst noch auffiel: Die Landschaft da oben ist sehr schön und geprägt von vielen einzeln stehenden Bergen mit abgerundeten Kuppen, sämtlichst bewaldet. Auf dem Stausee fiel mir aber das Fehlen von sonst üblichen Wasservögeln wie Enten, Rallen etc. auf. In der zweiten Nacht konnten wir dann beobachten, wie mehrere Boote ganz langsam die Ufer abfuhren und mit starken Scheinwerfern ins Ufergehölz und Schilf leuchteten – Nesträuber! Damit wäre auch geklärt, wo die Enten bzw. deren Eier landen…
 
Nun denn, das war es dann auch im Norden und am nächsten Tag ging es wieder 6 Stunden mit dem Auto in den Süden. Am Palmtree Lagoon Fishing Park von Bennie stiegen wir in ein Taxi um, was uns nach Cha Am brachte. Es war zwar schon dunkel, aber durch Laternen konnte ich mir ein Bild des Fishing Parks machen, den mir Bennie stolz präsentierte: ein vielleicht 1,5 ha großer Tümpel mit steinig befestigten Ufern, alle 5 Meter ein Plastikstuhl. Gegenüber Wohnhäuser, links eine Mauer, vorne ein Gastrobereich, alles beschallt von Stadtlärm und Musik. Aaaaargh, bloß weg hier, DAS IST KEIN ANGELN!
 
In Cha Am verbrachten wir dann noch eine Woche „normalen Urlaub“ (in meinen Augen natürlich: laaaangweilig!). Nur an einem Tag sind wir mit unserer Gastfamilie zu einem anderen großen Stausee gefahren. Durch hohen Wasserstand und vielen Privatgrundstücken waren wir gezwungen, uns für einen Tag auf einem Campingplatz einzumieten, um dort das Ufer nutzen zu können. Naja, das war eher suboptimal: Ich badete zwar einen Nachmittag lang meine Köder, jedoch ohne jede Aktion. Aber wie würdet Ihr Eure Erfolgsaussichten einschätzen, wenn Ihr, sagen wir mal, an die Müritz auf einen Campingplatz fahrt und die Köder einfach aufs Geratewohl in die Fluten werft? Genau… Also gings abends wieder nach Cha Am, Silvester feiern, aber das ist eine andere Geschichte…
 
Das war es dann auch mit dem Thailand Trip, den ich rückblickend sehr skeptisch betrachte: Persönlich war es natürlich sehr interessant, ein mir bis dato fremdes Land zu besuchen und vor allem mit Hilfe unserer Gastfamilie so einiges mehr zu verstehen, als es als normaler Touri möglich gewesen wäre. Anglerisch hätte es gerne etwas mehr sein können, aber OK, geblankt habe ich nicht und an freien Gewässern immerhin 4 neue Spezies in den Händen halten können. Asien insgesamt scheint aber gefühlsmäßig nicht so mein Ding zu sein und so überlege ich jetzt schon, wohin denn die nächste Fernreise gehen könnte. Südafrika reizt mich sehr und Mittel-/Südamerika ist auch sehr spannend. Doch das ist alles noch lange hin und nun stehen erst einmal andere Termine und die Vorbereitung auf die kommende Saison in der Heimat an.
 
Gehabt Euch wohl!
 
Sven Brux
Team Selfmade Baits
 
 

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