4 Tages Trip nach Österreich

05.06.2012 16:15 | Kundenberichte

 
 
 
*Tag 1:*
Am 27.05.2012, um 22 Uhr abends, ging es mit meinem Bruder Wenzel für 4 Tage auf die Reise: Nach Österreich zum Angeln.
 
Nach 550 km kamen wir am See an, der sich hinter einem Schilfgürtel versteckte, so wie wir ihn uns gezielt ausgesucht hatten, was zum späteren Zeitpunkt dann Goldwert war. Unser Gewässer hatte etwa 10 ha Größe, und war mit Karpfen, Schleie, Hecht, Zander und Stör besetzt. Und natürlich Welse, hat man uns gesagt… dazu komme ich später nochmal genauer zurück ;-).
Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen von knapp 18 Grad in der Früh, wollte ich mit dem Echolot den See erkunden und später unser Glück versuchen. Nach dem Ausloten und Anfüttern haben wir mit dem Boot unsere Ruten in verschiedenen Tiefen um unsere Stabboje herum ausgelegt. Relativ rasch meldete sich mein Bissanzeiger, und der erste Spiegler mit 10,6 kg konnte an Land gezogen werden. An dieser Rute hatte ich einen Strawberry+ Pop-Up (Fluo-Weiß) 18 mm Dumbell und oben drauf einen Fruit`n Pepper, auch in 18 mm und gedipt und gepowdert in Milky–Tigernut, angeködert. Angefüttert hatten wir mit Active-Scopex+ Boilies in 14 mm, die auch mit Powder bearbeitet worden waren. In dieser Art ging es weiter, und bis zum Abend hatte ich 6 Karpfen bis zu 11 kg, alle mit dem gleichem Köder, gefangen. Bei meinem Bruder war etwas weniger Bewegung und er konnte ruhiger
schlafen. Was ich aber dazu sagen muss: Er hat keine Selfmade-Baits Boilies gefischt.  ;-)
 
 
 
 
*Tag 2:*
Am nächsten Tag wurden erneut die Angeln raus gefahren, und dieses mal hatte mein Bruder sich für meinen Boilie entschieden: Active-Essential-Spice. Natürlich wurden die ganze Sache von mir verfeinert und mehrmals in Essential-Spice Liquid eingetunkert und in Baitpowder gewälzt. Und siehe da, er konnte gleich mal sein ersten Fisch landen: Einen Schuppi mit 12,5 kg. So ging es auch weiter, und wir kamen an diesem Tag auf 12 Fische insgesamt. Die Nacht war dann ziemlich ruhig, ich wurde zwar des Öfteren von meinem Funker aufgeweckt, aber richtige Abläufe gab es nicht.
 
 
 
*Tag 3:*
Am Nächsten Tag stellte ich ein bisschen um, und entschied mich für Marine-Source, und das ganze Programm natürlich, von Baitpowder über Liquid und Pop up. Zudem erhöhte ich meine Boiliegröße auf  30 mm, und oben drüber ein Pop-Up der gleichen Marke. Das war der Schlüssel zum Erfolg, ab dann ging es richtig ab. Zuerst ging ein Stör drauf, der nicht von schlechten Eltern war. 2 Stunden später ein Mini Waller ;-)  und ein  paar kleinere Schuppis um die 10kg. Ich war froh, dass ich meinem Bruder mit den richtigen Köder helfen konnte, so dass er einen Schuppi mit 18,6 kg auf die Matte legen konnte, und wir nun auf stolze 14 Karpfen kamen.
Dank Selfmade-Baits Marine–Source!!
Am Abend hatte es zu regnen begonnen, und erst am nächsten Morgen aufgehört, dementsprechend aufgeweicht war der Boden. Sonst verlief die Nacht ziemlich ruhig.
 
 
 
*Tag 4:*
Am nächsten Tag, kurz nach Mittag, meldete sich laut mein Bissanzeiger. Der Biss war so heftig, dass es die Rute aus der Halterung riss und ich sie grade noch so abfangen konnte. Ich dachte 650 Meter 0,35er auf meiner Shimano Big Baitrunner XT-A Longcast würden vollkommen reichen, was soll da schon passieren!? Als dann gut zwei Drittel der Schnur in stetigem Zug von der Rolle liefen, gab es für uns nur eine Möglichkeit: Ab zu zweit ins Boot und dem Fisch hinterher. Dazu muss ich sagen, dass mein Bruder und ich zusammen etwa 200 kg wiegen, was trotzdem dem Fisch nicht daran hinderte, unser Boot im Kreis über den See zu ziehen! Es dauerte noch 35 Minuten bis ich den Fisch überhaupt das erste Mal zu mir ziehen konnte. Kaum war er unter dem Boot … ging nichts mehr, nach 50 Minuten hartem Kampf konnte ich das erste Mal das Maul des Fisches sehen. Wir dachten uns, was ist das für ein Monster: Ein Waller, geschätzt auf über 2 Meter! Dann nahm mein Bruder das Leadcore, zog ihn hoch, und in dem Moment schlug der Waller mit dem Kopf, und zack war er ausgeschlitzt! ;-(
Eines muss ich noch dazu sagen, es war ein Korda Wide Gape X Haken in Größe 4, und als Montage fischte ich Bottom Bait Rig. Den Marine-Source als Schneemann angeboten, da wir es auf Karpfen abgesehen hatten.
 
Nun kam der Donnerstag, und somit der letzte Tag. Es sah zwar alles wettermäßig nach Sommer aus, aber der kalte Wind und Regen haben es uns nicht leicht gemacht. 8 Grad Außentemperatur maßen wir.
Es dauert leider etwas an diesem Tag, bis der erste Karpfen den Weg in den Kescher fand. Aber zum Mittag ging es wieder los und wir kamen wieder auf 4 Karpfen.
Aber jetzt gingen die 4 Tage leider zu Ende, und wir packten unsere Sachen.
Alles in allem waren es super 4 Tage.
 
*Fang:*
Insgesamt fingen wir um die 36 Karpfen, davon waren viele zwischen 7 bis 10 kg, wobei  5 über 15 kg hatten, und einer 18,6 kg. 1 Mini-Waller, den ich landen konnte, und 3 Störe mit meinem Bruder. Ich  hatte fast die komplette Selfmade-Baits Reihe dabei gehabt, von Scopex+  über Marine-Source bis Active-Essential-Spice. Gefangen haben wir mit allen super, auf Marine-Source ging halt der größte drauf, muss aber nichts heißen, die anderen Sorten waren auch TOP.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
*Fazit:*
Großkarpfen beißen oft unverhofft, und gerade dann, wenn man nicht damit rechnet. Es entscheidet oft Glück über den Fang, aber auch der richtige Köder, der Euch mehr auf die Erfolgsspur bringt. Es wird nie einen Köder geben, der Euch eine Fanggarantie gibt, aber gibt Köder, die euch helfen, eher einen Fisch zu fangen.  Und da bin ich und mein Bruder sehr gut bei Selfmade–Baits aufgehoben!
 
**
Wollte mich damit bei Euch bedanken, vor allem bei Dietmar, Otto und Andre. Für die super Beratung in Bad Saulgau auf der Messe. Ich habe endlich die richtigen Murmeln gefunden, genauso wie mein Bruder. Eure Boilies sind spitze. Macht weiter so, ihr seid ein supertolles Team!!!!!!!!!!!!
 
Allen noch ein erfolgreiches Jahr 2012!

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