1. Session Kai und Lars von den Carpjunkies - Brandenburg

14.04.2011 12:07 | Kundenberichte

 
Es war endlich soweit, es ging raus ans Wasser. Die Session mit Lars sollte vom 07. - 10. April an einem kleinen See mit viel Struktur und einem guten Bestand stattfinden.
Vorher berieten wir beide uns zur Futterstrategie sowie zu den Plätzen. Da wir beiden den See schon einige Jahre kennen, war schnell eine Lösung gefunden. Wir entschieden uns für eine flache Bucht mit scharf abfallenden Kanten auf ca. 8 Meter. So hatten wir die Möglichkeit sämtliche Tiefen in diesem Bereich zu befischen. Beim füttern entschieden wir uns, wegen den Temperaturen, für wenig Futter. Ich fuhr also am Montag und Mittwoch an den See und fütterte pro Stelle eine Handvoll Boilies und eine Stelle wurde nur mit Mais gefüttert.
 
 
 
 
 
Ich fuhr am Donnerstag nach erledigter Frühschicht schon ans Wasser. Lars kam am Freitag nach.
Am See angekommen blies mir schon heftiger Wind entgegen. Der Wind stand genau in unsere Bucht und das versprach Gutes. Es war noch warm und die Sonne strahlte herrlich.
 
Ja da war das Wetter noch gut aber es sollte anders kommen.
 
Zum frühen Abend war dann alles fertig, Ruten im Wasser, Bivvystand und die Sonne ging langsam unter.
Ich entschloss mich auf 1,5 Meter mit einem einzelnen 14ner Strawberry + Pop-Up, auf 3 Meter mit 18ner Pure-Mussel plus halben Popi Natural-Instinct  und auf 6 Meter mit einem 22er Banane Fisch + Glowkorn zu fischen.
 
 
 
      
 
 
 
Um ca. 23 Uhr war es endlich soweit und der 1. Lauf 2011 weckte mich. Die Rute mit dem einzelnen 14ner Popi lief ab und nach meinem erfolgreichen Anschlag zog  der Fisch wirklich gut, dann aber kam die Ernüchterung denn die Schnur wurde schlaff.  Ich musste leider feststellen dass mir das Vorfach gesprengt wurde. Man war ich sauer. Tja ich war erst sprachlos aber wenn ich bedenke das sich im See massig Muschelbänke befinden, war mir klar was passierte. Sehr schade aber es war halt so.
 
Der Rest der Nacht blieb ruhig.
 
Am Freitagmittag bekam ich einen Fallbiss auf die Rute mit dem Pure-Mussel aber leider ging der Anschlag ins Leere.
Gegen 16 Uhr trudelte dann auch endlich Lars ein. Wir holten sein Tackle aus seinem Auto, machten seine Ruten fertig und stellten sein Bivvyauf.
 
Und nun begann das große Übel... Der Wind frischte total auf. Oh man!!
 
Mein Handy klingelte und Ricardo, danach noch Patrick, von den Carpjunkies-Brandenburg sagten mir, es ist eine Sturmwarnung für Brandenburg draußen mit Windstärken der Stärke 10.
Klasse dachten Lars und ich. Heringe von den Bivvys nochmal ordentlich festgemacht und dann ging es auch schon los. Der Wind kam und wie er kam. Teilweise dachten wir nur, oh lass die Bivvys und die Pods stehen. Gegen 21 Uhr waren wir dann in den Bivvys denn draußen war es verdammt ungemütlich.
Gegen 01:15 Uhr meldete sich dann meine Funkbox. Raus aus dem Zelt und ran an die Rute aber bei mir war nichts los!  Lars grinste nur!!
Lars weckte mich nämlich nur über meine Funkbox.  Er stand mit krummer Rute am Ufer und drillte fleißig. Nach erfolgreichem Drill umschlossen die Maschen des Keschers einen wunderschönen Schuppi. Das Wiegen ergab dann 17 Pfund. Der Biss kam auf einen 18ner Natural-Instinct  in ca. 4 Meter Tiefe.
Herrlich und das bei dem Sturm, wir klatschten ab! In der restlichen Nacht war nur der Sturm aktiv.
 
 
 
 
 
Am Samstag stand dann ein schönes Frühstück, Tacklepflege und Rigs binden an.
Am Nachmittag kam dann meine Frau vorbei und wir grillten in aller Ruhe ein paar Würste denn die Fische haben nichts von sich hören lassen. Wahrscheinlich hatte der Sturm zuviel Unruhe in die Bucht gebracht!?? So machten wir es uns also auf den Stühlen bequem, redeten über alles Mögliche  und genossen es einfach draußen zu sein, draußen in der Natur.
 
 
Die Natur zu erleben ist doch einfach herrlich und nen schöner Bestandteil vom Carphunting.
 
Auch die Nacht von Samstag zu Sonntag brachte keinerlei Aktionen mehr.
 
Unsere Ruten lagen gut verteilt in Tiefen von 1,5 Meter bis knapp 7 Meter. Aber leider nirgends ein Piep mehr.In der Nacht zum Sonntag lebte der Wind dann ab aber die Carps ließen sich nicht mehr blicken.Am Sonntagnachmittag beendeten wir dann unsere Session und waren eigentlich zufrieden. Wir blicken nach vorn auf die nächsten Sessions und wissen dass wir noch einige Fische auf die Matte legen werden.
 
Bis dahin
Kai und Lars...
 
 

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