Wie die Zeit vergeht…

12.10.2011 17:55 | Kundenberichte

 
Moin Moin alle zusammen!
 
Wie die Zeit vergeht. Wir haben mittlerweile Oktober und wieder vergeht ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Das ganze Jahr über wechselten sich ultraharte Blanks mit teilweise sehr erfolgreichen Tagen ab, und eine Kontinuität in den Fängen war absolut nicht wahrnehmbar. Das Wetter, der massiv viel gefallene Regen, der den Wasserspiegel um fast 40 cm ansteigen ließ, die krassen Luftdruckschwankungen und schnellen Wetterwechsel machten auch unsere Karpfen zu Schafen.
 
Hinzu kommt die Tatsache, dass so manch üble Zeitgenossen in der Vergangenheit hier am See die Messer gewetzt und die Keulen geschwungen haben. Hier wurden so viele carps gekillt, dass es einen verdammt traurig und wütend zugleich macht. Und nun sitzen wir hier am Ufer dieses wundervollen Sees und wundern uns über die schlechten Ergebnisse, die wir hier eingefahren haben.
Der Bestand ist über die Jahre so dermaßen dezimiert worden, dass man hier schon von einen "Low-Stock-Gewässer" reden kann!!! Aber eines haben die "marodierenden Banden" nach ihren Raubzügen hinterlassen, nämlich nur noch die wenigen alten, großen und schlauen Fische, die Gott sei Dank nicht auf ihr billiges Schrottfutter reingefallen sind.
 
Dies machten wir uns zu Nutze und fütterten unsere "Futterstraße" mit ausschließlich sehr guten und nahrhaften Boilies (Red-Shellfish) mit ordentlich "Sendungsbewustsein" in verschiedenen Größen und ordentlich weit verstreut (area-baiting), bestückten unsere Rigs mit 30 mm Murmeln oder Schneemann-Montagen, warfen diese auf die "Futterautobahn" und fingen in dieser Septemberwoche NUR 12 BRASSEN (Problem ohne Ende!!!) und ausnahmslos große, alte, schöne und schlaue Meck-Pom-Bullen!!
 
 
 
Jeden Abend röhrten die Hirsche auf ihrer Brunft und mit der Nacht erwachte der Wald mit all seinen Geräuschen. Kevin und ich genossen bei so manchem kühlen Pils und gutem Essen diese Septemberwoche in der atemberaubenden Natur der Mecklenburger Seenlandschaft.
 
 
Freud und Leid liegen beim Karpfenangeln immer dicht zusammen und so manches Mal steht man mit einem lachenden oder weinenden Auge am Ufer. Aber wer Durchhaltevermögen besitzt und beweist wird ihn früher oder später in den Händen halten, den Schatz ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In diesem Sinne “viel Spaß am Wasser"!!
 
Euer Danilo Laß