Keine guten Voraussetzungen!

28.06.2013 19:41 | Kundenberichte

Nachdem mein Studium in vollem Gange ist und das Lernen meine komplette Zeit in Anspruch nimmt  wollte ich an unserem Vereinsgewässer eine schnelle Nacht  verbringen und den Karpfen nachstellen. Die Voraussetzungen standen nicht gut. Hochwasser und die Temperaturen stiegen, sodass die Karpfen anfingen zum Laichen. Zwei Meter vom Ufer entfernt hätte man die Bartelträger mit dem Kescher fangen können. Naja, trotzdem versuchte ich mein Glück, da ich ja zuvor schon einige Tage angefüttert habe.

Also baute ich meine Ruten auf, platzierte sie am vorgefütterten Spod  und hoffte auf den einen oder anderen Run.

Während der Wartezeit schaute ich den Karpfen zu wie sie Ihren Paarungsakt vollzogen. Das Wasser kochte regelrecht.

Als es dämmrig wurde fanden sich einige Fische am Spod ein. Um 22.00 Uhr dann der erste „Run“. Ein paar Piepser gab der Bissanzeiger von sich. Als er dann wieder schwieg, wollte ich nach der Rute schauen. Ich setzte vorsichtshalber mal einen Anhieb und siehe da, Fischkontakt. Ich drillte und merkte leichten Widerstand. Der Drill dauerte nicht lang und meinen Vermutungen, das es sich um einen kleinen Karpfen handelt  änderten sich beim ersten Sichtkontakt. Ein Graskarpfen!
 
 
Als ich ihn in der Abhakmatte sah war ich sehr erfreut. Die Waage zeigte 16kg. Was für ein schöner Fisch! Gefangen habe ich Ihn auf einen 22er Pineapple/Fish mit einem Pineapple Pop Up.

Kaum war der Fisch versorgt, ich schaffte es nicht einmal meine Rute neu zu beködern, kam schon der nächste Run. So könnte es weitergehen. Der nächste Fisch fand den Weg in meinen Kescher. Ein schöner Spiegler konnte wieder mal den Pineapple/Fish Boilies nicht wiederstehen.

Damit hatte ich nicht gerechnet, aus anderen Sessions der Vorjahre hatte ich eher schlechte Erfahrungen wenn unsere gelben Freunde die schönste Nebensache der Welt im Kopf haben. Naja, wenn’s läuft dann läuft’s,  ich konnte noch 2 weitere Karpfen der Ü15kg Klasse überlisten.
 
 
 
 
 
In den Morgenstunden überlistete ich  dann noch einen kleinen Wildkarpfen.

Nach dem Fischen war ich den Umständen entsprechend sehr zufrieden da die Karpfen in der Früh schon wieder anfingen sich im seichten Wasser zu sammeln. Das war für mich dann auch der Wink mit dem Zaunpfahl das es nun Zeit war meinen Krempel einzupacken und mich meinen Büchern zu widmen.
 
Tight Lines
Peter Koenig