Jedes Wasser hat seine Gesetze...

19.06.2011 18:09 | Teamberichte

 
 
Bald ein halbes Jahr lang haben André und ich uns vorbereitet, geplant und diskutiert. Diesesmal sollte alles perfekt bis ins kleinste Detail sein. Unser Tackle wurde auf ein Minimum reduziert und abgestimmt, damit wir maximale Mobilität und Flexibilität hatten. Eigentlich wollten wir kurzfristig nach Wetterlage unseren Trip starten. Jedoch musste ich mich zwecks Großprojekts bei einem Kunden festlegen. Somit mussten wir das Wetter nehmen wie es kommt.
 

Anfangs stimmte uns die 16 Tage Wettervorhersage nicht gerade glücklich, denn genau zum geplanten Startdatum sollte ein Kälteeinbruch inklusive Schlechtwetter eintreten. Die Vorhersageunsicherheit auf diese lange Zeit stimmte glücklicherweise nicht und wird konnten hochmotiviert bei 18-20 Grad und konstant gutem Wetter bewaffnet mit 50kg feinster Köder in unser 8 tägiges Abenteuer starten.

Der See, der nur geringem Befischungsdruck unterliegt war bis auf 2 Holländer komplett frei und diese saßen genau auf dem Platz den wir priorisiert befischen wollten. Nach kurzem umplanen bezogen wir einen Platz, der uns aus dem Vorjahr bereits gut bekannt war und uns auch schon tolle Fische beschehrte.

Nach dem Aufbauen staffelten wir unsere Ruten so, dass wir eine möglichst große Fläche und somit viele unterschiedliche Spots und Tiefen befischen konnten. Wir fütterten nur wenig aber großflächig Active Pineapple, Scopex + und Pure Shellfish Boilies um bei Aktionen die Futtermenge steigern zu können.

Diese Taktik erwies sich im Vorjahr als sehr produktiv.

Bereits in der ersten Nacht konnten wir zwei schöne gut genährte Karpfen, zwei Brassen und ein großes Rotauge fangen, was uns zuversichtlich stimmte die richtige Taktik verfolgt zu haben, einziger Wehrmutstropfen war nur, dass beide Fische Milch auf unserer Matte hinterließen - verdammt kommen die ausgerechnet jetzt in die Laich?

Die nächsten 30 Stunden schwiegen unsere Bissanzeiger. Diese Zeit nutzen wir ausgiebig zur Suche neuer Spots und für das Füttern einer weiter abgelegenen flachen Bucht für einen eventuellen Umzug.

Die neuen Spots brachten innerhalb kürzester Zeit zwei makellose Spiegler der Ü15-Klasse und einen Kleineren, welche wie die bereits gefangen Karpfen ihr Laichgeschäft nicht leugnen konnten. Nach weiteren 24 Stunden ohne Aktion, entschieden wir uns in die vorgefütterte, große flache Bucht umzuziehen, da wir hofften dort die laichenden Karpfen zu finden. Wir staffelten die Montagen so, dass der gesamte Eingang der Bucht abgeriegelt war. Zusätzlich stellten wir noch in der Bucht ein paar taktische Fallen. Wir dachten alles richtig gemacht zu haben, denn innerhalb kurzer Zeit konnten wir einen fetten Spiegler knapp unter 20kg auf Scopex+ überlisten. Das war es dann aber auch, egal was wir versuchten nichts ging mehr.


Jedes Wasser hat seine Gesetze...

Gruß
Otto & André
Das lässt den stressigen Alltag schnell vergessen...
Ein makelloser Lederkarpfen
 Sie waren mitten im Laichgeschäft - das hatte uns gerade noch gefehlt!
Der Lohn harter Arbeit!
Ganz schön fit der Bursche!
Wo sind SIE nur?
Ohne Wathose geht hier nix...
Wir hatten genug feinste Ware am Start
Was wird die kommende Nacht nur bringen?
Der Größte des Trips!
Vielen Dank! :-(
Ohne Worte!
Der gute alte Schubverbund - können wir nur empfehlen!