Goldene Herbst-Zeiten

01.11.2011 18:18 | Kundenberichte

 
Wenn ich schöne oder interessante Abenteuer am Wasser erlebt habe, gerate ich immer in Schreiblaune um die erlebten Dinge möglichst lange im Gedächtnis und im Herzen zu behalten. So auch diesmal wieder.
 
Niklas und ich fischten in den Herbstferien an einem privaten See, den mein Freund Stephan seit einigen Jahren aktiv befischt, er hat an diesem ca 7 Hektar großen Gewässer eine Parzelle samt  Angelplatz gepachtet, er hegt und pflegt diesen Platz sehr liebevoll, damit sich alle Angler die da fischen und er selbst, sich auch wohlfühlen.
 
Dieser See ist eine echte Herausforderung. Er birgt große und wunderschöne Fische, ist voll mit Kraut und natürlicher Nahrung. Es ist nicht ganz einfach, die Fische zu finden und deren Fressrouten zu suchen. Man ist auf ein Boot unbedingt angewiesen. Wenn man allerdings eine Beziehung zu dem Gewässer aufgebaut hat, wird es etwas einfacher. Hier ist Location fast das wichtigste. Stephan setzte im späten Frühjahr drei wunderschöne Goldkarpfen im See aus, das Gewicht betrug damals zwischen sieben und acht Pfund. Auf unseren Beobachtungstouren konnten wir bereits des Öfteren diese Fische beobachten und feststellen, dass Sie sich offensichtlich wohlfühlen.
 
Für Niklas und mich stellte der See eine willkommene Abwechslung dar, da unsere Vereinsgewässer  meist sehr trübes Wasser aufweisen und man nicht sehr weit und tief sehen kann.
 
Nebenbei testeten wir auch Olis neue Murmeln, namens Aktive - Essential Spice mit Erfolg.
 
Der Clou an den Murmeln ist, Sie werden durch das Liquid steinhart und  somit von den Weißfischen gemieden. Durch die reichhaltige natürliche Nahrung im See, waren Sie eine gute Alternative für die Karpfen.
Das Gewässer wird links von einer Häusersiedlung, rechts von einer großen Fabrik die im Dreischicht System arbeitet, eingegrenzt. Als ob das nicht schon reicht, fährt auf der anderen Seeseite die Eisenbahn entlang und im Rücken haben haben wir da noch eine gut befahrene Bundesstraße, also Idylle pur. Aber man gewöhnt sich dran und die schönen Fische und Aussichten unter Wasser entschädigen uns dafür.
Um es kurz zu machen, die Fänge waren recht bescheiden, aber allesamt wunderschön.
 
Die letzte Nacht fischten wir zusammen mit Stephan, dem unser großer Dank gilt.
 
Niklas fing noch einen schön gezeichneten Satzer, die Krönung war ein Goldkarpfen von 16 Pfund, der uns nachts um halb zwei überraschte. Insgesamt fingen wir zwar nur vier Fische und (drei Reiherenten), aber hatten eine wunderschöne Zeit an einem schwierigen Gewässer, an dem schon so mancher gescheitert ist, oder vorzeitig aufgegeben hat.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das ist für mich Fischen.
 
Alles wird gut.
 
Euer Micha