Flussfieber oder ( Fische vor der Haustür)

24.07.2014 14:32 | Supporterberichte

 
Eigentlich wollte ich dieses Projekt mit meinen Freunden erst im Herbst beginnen, aber die Neugier und mein unruhiger Geist haben mal wieder gesiegt. Im letzten Frühjahr konnte ich schon einige schöne Karpfen unweit der Brücke, ganz in der Nähe meiner Heimatstadt beobachten und fotografieren. Das machte mich natürlich neugierig. Aber es verging noch über ein ganzes Jahr bis ich anfing, mich ernsthaft mit dieser Sache zu beschäftigen und heute vergeht kaum ein Tag an dem ich abends mit dem Hund dieses Gewässer entlanglaufe um die nötigen Eindrücke zu sammeln.
 
Genau vor einer Woche hat uns Mario Götze zum vierten WM-Titel geschossen, das Glücksgefühl hält bis heute an, zu lange haben wir alle darauf gewartet.
 
Ich fing also an, einen bestimmten Flussabschnitt mit Partikeln und Boilies unter Futter zu setzen und konnte schon nach kurzer Zeit beobachten, dass die Fische darauf reagieren.
 
 
 
Ich werde nie meinen ersten Ansitz vergessen an dem ich abends noch Besuch von netten Freunden bekam und morgens einen großen Schuppi fing. Wohlgemerkt erste Session, erster Biss und gleich ne Granate. Wie geil. Und abends feierten wir zusammen den ersten Gruppensieg unserer Jungs gegen Portugal, ein schöner Tag. Nachdem ich einige Male geblankt hatte, beschloss ich den Platz zu wechseln und feilte derweilen weiter an meiner Taktik.
 
Das angeln am Fluss hat auch einige Nachteile.
 
So ist nach heftigen Regenfällen das Fischen meist für eine Weile erst einmal wegen steigenden Wassers und Strömung kaum möglich. Außerdem muss man sich hier zulande des Öfteren mit betrunkenen, randalierenden Einzellern in den Sommermonaten nachts herumärgern, die zudem Mengen an Müll hinterlassen, den ich dann regelmäßig aufsammeln muss. Aber dass es nicht leicht werden würde, wusste ich schon vorher. Extra für dieses Vorhaben kaufte ich mir einen neuen, größeren Trolleyauf dem genug Platz für das gesamte Tackle ist und ich immer mobil bleibe. Ihr müsst wissen, dass ich meine Kurzansitze genau durchplane um auch nur das absolut Nötigste mit zu nehmen. So bereite ich mir meine Vorfächer und das Futter bereits zu Hause vor. Boilies und Pellets werden gesoakt und gepudert, genau wie die Hakenköder um den Platz schnell attraktiv für die Fische zu machen.
 
 
 
 
Die Produkte aus dem Hause Selfmade-Baits eignen sich bestens dafür. Regelmäßigkeit ist hier der wichtigste Aspekt, da die Fische immer in Bewegung sind und ständig Energie verbrauchen. Des Nachts suchen die Karpfen ihre Ruhezonen, z.B . Gräben und Büsche auf, die sie dann am frühen Morgen wieder verlassen um sich auf Nahrungssuche zu begeben, auch das konnte ich beobachten.
Dieser Fluss, der übrigens nicht besonders breit ist, hält sicher noch die eine oder andere nette Überraschung für meine Freunde und mich bereit.
 
Vielen Dank an meinen Freund Didi und das gesamte Team Selfmade-Baits.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Um mein Futter muss ich mir in der nächsten Zeit keine Sorgen machen, so dass ich mich getrost auf andere Dinge konzentrieren kann.
 
Alles wird gut.
 
Euer Micha.