Erstes offizielles Selfmade-Baits Team und Fieldtester-Treffen

19.06.2011 16:31 | Teamberichte

 

 

Nach 4-jährigem Bestehen der Firma Selfmade-Baits, einem stetigem Zuwachs an Kunden sowie einer Vergrößerung des Fieldtester-Teams, war es nun endlich an der Zeit ein solches firmeninternes Treffen durchzuführen, um sich besser kennenzulernen, Spaß zu haben, wenn möglich Fische zu fangen sowie, last but not least, die Arbeit des Teams weiter zu optimieren.

Die Location sollte natürlich am Wasser sein, und so erklärte sich Teammitglied Marco Bergmann bereit, sich um diesen Part zu kümmern. Ein schöner Baggersee von etwa 40 ha, zentral gelegen in der Mitte Deutschlands, sollte der Ort des Geschehens sein. Nur eine Taucherstation nutzt das Gewässer neben den Anglern.
Nach einigen Diskussionen um die Verpflegung und andere Kleinigkeiten stand einige Wochen vor dem Treffen alles fest. Fahrgemeinschaften wurden ebenfalls gegründet. Das Wochenende konnte also kommen, doch bis dahin hatten wir noch etwas Zeit. Und so war es schon fast voraussehbar, dass nicht jeder das Treffen wahrnehmen konnte. Doch wann ist das schon mal so, dass man bei einem Team von fast 20 Leuten alle unter einen Hut bekommt?
Und schon war er da, der Freitag vor Pfingsten, den sich der eine hatte freinehmen können, während der andere noch arbeiten oder die Schulbank drücken mussten. Wir selbst, Fubara und ich, mussten das Auto noch am selben Tag packen, bevor wir losfuhren.
 
Am See angekommen standen bereits 3 Camps, die ihre Ruten auch schon im Wasser hatten. Die Auswahl an Plätzen war aber mehr als ausreichend, und wer mit wem auf einem Platz sitzt, wurde vor Ort abgesprochen. Nachdem unser Teamleader Dietmar Schwetka zusammen mit Otto Hörold noch für einige Zeit im Pfingstverkehr festgesessen hatte, erreichten auch sie am Abend endlich das Wasser.
 
Am Ende saß dann Max Blümer mit Otto und Oli Gutwein in einer Bucht, 150 m weiter hatte Sven Brux seine Sachen aufgebaut, und links neben ihm kamen - am Samstag Mittag - Antonio Rogmann und Mario Fritsch zu sitzen. Marco, Didi, Fubara und ich hatten unsere Camps rechts von den anderen aufgeschlagen, und konnten von dort aus einen Kamm befischen, der sich an dieser Stelle durch den See zieht. Natürlich ein toller spot, aber wie man so schön sagt: “Wer zu erst kommt, mahlt zu erst.“  
 
Max, der erste am See Freitagnachmittag, konnte dementsprechend schon gegen 21 Uhr den ersten Drill durchführen.  Nach dem anstrengenden Anreise-Tag gingen wir alle schon recht früh auf die Liegen. Am nächsten Morgen wurde die gesamte Mannschaft vom Chef persönlich aufgeweckt. Es gab Weißwürste und Brötchen, aber auch an die Dame hatte er gedacht, und ihr schöne Croissants mitgebracht.
 

Doch nicht nur der Frühstücksservice war phänomenal, auch Vor-Ort Boiliebestellungen wurden direkt ans Zelt geliefert!

Ein vorbildlicher Chef!
Beim morgendlichen Beieinandersitzen bekam ich dann einen Biss. Ein schöner Spiegler tauchte durch das glasklare Wasser immer wieder auf, der auf einen 18er Active-Pineapple gekoppelt mit einem halben Fruit’n Pepper gebissen hatte. Nachdem der Fisch fotografiert und versorgt worden war, kam ein kurzer Regenschauer auf, und wir verkrochen uns in unsere Zelte. Und wie es immer so ist, so bekam Dietmar während er kurz zum Einkaufen gefahren war, einen Biss. Nach dem Drill sackten wir den hübschen Spiegler, damit Didi ihn sehen konnte. Eine knappe Stunde später konnte ich dann wieder im Boot stehen und einen Schuppi drillen, dem die Natural Instinct wohl gut geschmeckt hatten. Und dann war auch schon wieder Didi an der Reihe.
Für den Abend war ein Grillabend geplant und im Voraus organisiert worden. In gemütlicher Runde saßen wir dann alle beisammen und unterhielten uns. Doch es ging nicht nur um persönliche Interessen und das Angeln sondern auch um die bisherigen Schritte der Firma, die Zukunft und die weitere Zusammenarbeit im Team. Abschließend ließen wir den Abend langsam ausklingen. In einer kleinen Truppe versuchten sich dann einige an der Gebärdensprache und so hatten wir wirklich noch einiges zu lachen. Als sie in der Nacht gerade so die Augen zugemacht hatten, mussten Oli, Max und Otto schon wieder raus. Wild sang der Delkim sein Lied, denn der Fisch lief in einem durch. Doch im Boot war es eine schnelle Sache, denn der Fisch ermüdete bald, und so konnten sie diesen schnell keschern und ans Ufer bringen. Ein schöner Two-Tone lag somit in Ottos Armen. Gegen 3 Uhr Nachts durfte ich dann wieder raus und einen schönen Spiegler landen.
Sonntagmorgen kamen wieder alle zusammen, und auch der Vereinsvorsitzende des Sees, ebenfalls ein begeisterter Karpfenangler, besuchte uns und erzählte uns von der Entwicklung dieses Gewässers. Wir verbrachten ein paar schöne Stunden in der Sonne, die aber auch schnell lästig wurde, da es so gut wie keine schützenden Bäume gibt. Also ging es zur Abkühlung eine Runde schwimmen. Es wurden zahlreiche Unterhaltungen geführt und gleich einige Trips geplant. Gegen Mittag schmiss unser Grillmeister Marco dann nochmals den Grill an. Nach dem also auch für leibliches Wohl gesorgt war, kam eine schöne kurze Abkühlung von oben. Und da wir ja schon Besuch hatten, wurde von ihm auch gleich ein Teamfoto von den Anwesenden geschossen. Am Abend bekochte Otto dann die hungrige Gruppe mit einer kleinen Gaskocherkartusche und seiner kleinen Lieblingsteflonpfanne. So ging also auch der letzte Abend wieder schnell vorüber und wir fielen alle etwas früher in unsere bedchairs. Über Nacht konnte Didi zwei weitere Karpfen zum Landgang überreden. Pünktlich zum Aufwachen piepte um 7 Uhr nicht der Wecker sondern, erfreulicherweise, meine Funkbox. Der Bobbin verhielt sich relativ komisch, doch es war etwas dran. Ein Schuppi war es, dem die Active Pineapples ebenfalls geschmeckt hatten. Und auch Marco bekam endlich einen Schuppi
Nun, Montagmorgen, musste alles etwas schneller gehen, das Zusammenpacken verlief aber relativ zügig. So konnten wir alle noch mal gemeinsam einen Kaffee trinken. Sven verließ uns dann etwas früher, um zu seinem Frankreich-Trip aufzubrechen. Gegen 10 Uhr trennten sich dann unsere Wege wieder und alle traten ihre kürzere oder längere Heimreise an.
In diesem Sinne vielen Dank an unseren Chef Oli, unserem Teamleader Didi, sowie an Marco, der das Ganze mit organisiert hatte, sowie an die anderen, die zum Treffen erscheinen konnten, und dabei teils weite Wege in Kauf genommen haben. Ein organisatorisch wie menschlich absolut tolles Treffen (einige Teammitglieder kannten sich nur aus dem internen SB-Forum). Ein weiterer Motivationsschub für alle Beteiligten Selfmade-Baits weiter voran zu bringen.
 
Auf bestem Wege sind wir ja … 
 
Claudia Ulrich