5 Tage der helle Wahnsinn

02.07.2013 20:24 | Kundenberichte

Mit diesem Bericht möchte ich euch das Angeln in Frankreich ein bisschen näher bringen. Die Gewässer in Frankreich sind schon seit einigen Jahren für ihre schöne Lage und, der hervorragenden Fische bekannt.
 
Als ich letztes Jahr im Oktober mit der Planung für 2013 begann, musste ein Gewässer her, was mir zu 100% zusagt. Nachtangeln, Boot sowie mindestens 3 Ruten sollten erlaubt sein und auch der Angeldruck möglichst gering. Nach langem Suchen im Netz war ich fündig. Frankreich wir kommen!
 
Nach einem kurzen Telefonat mit meinem Bruder, war er sofort mit dabei und die Reise konnte geplant werden.
Man was war das für ein Winter, fast jeden Tag Temperaturen weit unter -10°C und es wurde bis Ende Mai einfach nicht besser. Teilweise Temperaturen um die 5°C - und das Ende Mai. Umso größer war die Freude dann auf Frankreich...
 
Am 9.06.2013 war es dann soweit, früh raus aus dem Bett und Auto beladen, noch schnell mit unseren Mädels Frühstücken und dann war es so weit um 10 Uhr konnte unser Abenteuer Frankreich 2013 beginnen!
 
Nach etwa 7 Stunden Autofahrt, kamen wir an unserem Ziel an.
 
Dieser 19 ha große See liegt in Mitten eines Waldgebietes. Die Ruhe dort ist einfach unglaublich!
 
Um 18 Uhr nahm ich den See das erste Mal in Augenschein, ich muss schon zugeben, dass ich etwas überrascht war. Der See war ungefähr ein Drittel mit Schilf bewachsen und hatte sehr viele Seerosenfelder. Der Wind, der zurzeit sehr heftig war, blies mit voller Kraft gegen das Ufer wo wir unser Camp aufgebaut haben. Mit dem Boot war es fast unmöglich, bei diesem Wellengang die Marker zu setzen. Doch gegen Abend ca. 21 Uhr ließ der Wind etwas nach, so dass wir noch unsere Hot Spots markieren konnten. Für die erste Nacht fütterten wir von Selfmade Baits Active-Spot-Mix und ein paar Active-Essential-Spice Boilies sowie Marine in verschiedenen Größen großflächig um die ausgewählten Spots. Wir fischten in 2,50m und 3,8m Wassertiefe.
 
Nachdem die Fallen alle im Wasser waren, konnten wir zum gemütlichen Teil übergehen, das heißt, für´s erste Schlafen bis zum abwinken!
 
Wenzel (mein Bruder) hatte um 3 Uhr einen Vollrun, nach kurzem Drill konnte ich ihm einen Schuppi von 22Pf keschern, der auf Active-Essential-Spice 20mm kombiniert mit Fruit´n-Pepper Pop-Up 18mm biss.
 
Bei mir raste die rechte Rute die unter dem Baum Lag um 5 Uhr ab, dieser Drill dauerte etwas länger, weil sich der Fisch in meiner Leuchtboje verheddert hatte. Ich zog den Fisch und den Marker zusammen ans Ufer, so dass ich diesen keschern konnte, es war ebenfalls ein Schuppi von knapp 25Pf. Das war es für die erste Nacht. Der Montagmorgen brachte uns keinen Fisch mehr, dafür wurde der Wind wieder stärker, so dass wir uns erstmal hinlegten und 2 Stunden schliefen.
 
Punkt 12 Uhr mittags, lief dann meine mittlere Rute die auf 3,8m lag ab und mit 14mm Marine-Source + Dumbell bestückt war, nach etwa 15 min Drill, lag er endlich auf der Matte der schöne Schuppi mit 36 Pfund.
 
Am späten Nachmittag gingen dann ein Spiegler und ein Schuppi um 16.35 Uhr und einer um 17.25 Uhr auf Maiskette und Scopex +.
 
So ging der erste Tag zu Ende und wir konnten ihn schön mit einem Grillen ausklingen lassen.
 
Tag 2:
Der Dienstagmorgen war stürmisch und zu unserem Glück kam auch noch ein starker Regen hinzu, trotzdem beschloss ich, die Rute in 2,50m Tiefe zu versetzen. Ich musste ca. 140m weit raus bis ich eine Kante mit dem Echolot fand, die auf 4.80m ging und genau da setzte ich meinen Marker. Ein paar Pure-Mussel Boilies hinzu und gleich die Rute abgelegt, die ich im Boot dabei hatte.
 
Es hat auch nicht lange gedauert bis meine Bissanzeiger ersten Ton von sich gaben, Piep ... Piep ... und wieder Ruhe. Dieses Spielchen vollzieht mein Pieper jetzt schon seit 2 Minuten und ein wenig entnervt setze ich den Anschlag. Zack- kaum Wiederstand, nach kurzem Drill stellt sich heraus das es ein Stör ist und nicht grad ein kleiner... 1,75m und 38kg schwer war der Bursche  an diesem Tag konnten wir 7 Fische fangen, davon war ein Stör, zwei Spiegler und 5 Schuppis.....
 
Tag 3:
Dieser konnte nicht besser beginnen als mit einem schönen Schuppi von 13,5 kg der auf Pure-Shellfish und in einer Tiefe von 1,50m vor den Seerosenfeld biss.
Danach war erst mal Ruhe und es wurde richtig heiß bei Temperaturen um die 30°C, bei strahlendem Sonnenschein und totaler Windstille.
 
Am Abend waren wieder alle Ruten frisch abgelegt, da kam auch schon Bewegung im Wasser und der erste Bissanzeiger meldete sich, ein Fallbiss ließ nichts Gutes verheißen, denn die Rutenspitze wippte hin und her. Das Ergebnis war ein Brassen von ca. 6 Pfund. „Na, das kann ja heiter werden!“ dachte ich und legte die Rute erneut aus. In dieser Nacht fingen wir noch einige Brassen, Schleien und 6 Karpfen um die 11 Kilo.
 
Tag 4:
In der Früh haben wir es schön ruhig angehen lassen und haben beschlossen länger zu Frühstücken, da die letzte Nacht ziemlich Anstrengend war. Am Tag ging dann nicht mehr viel, außer 2 kleinerer Karpfen um die 7 Kilo.
 
Was nun die folgende Nacht und unsere letzte passierte hätten wir selbst nicht geglaubt. Die Fische folgten ihren alten Gewohnheiten - „Tonight isthe night“ - Wir wollten uns gerade schlafen legen als der erste Biss erfolgte: Dieses Spiel wiederholte sich acht weitere male diese Nacht: „Gut Nacht Wenzel“ - „Gut Nacht Arni“ ... 5-10 Minuten später ... Piiiiiiiiiiiiiiiep ... Die Karpfen ließen uns keine Ruhe und an Schlaf ist nach einem aufregendem Drill eh nicht zu denken. Kurz vor Sonnenaufgang legten wir uns zufrieden auf unsere Liegen.
 
Tag 5:
Morgens um 10 Uhr haben wir unsere Tackle zusammen gepackt und den schönen Angelausflug mit einer Pizza und einem kalten Bier bei einer Pizzeria um die Ecke ausklingen lassen…
 
Fazit: Wir fingen in 4 Tagen 29 Karpfen und ein Stör. Das wichtigste aber war, wir hatten viel Spaß und ein tolles neues Gewässer! Auch haben wir festgestellt, dass Fischige Boilies an diesem See definitiv besser laufen, als fruchtige.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
etzt komme ich um jedoch nicht um ein bisschen Werbung herum und möchte mich bei Selfmade-Baits für die gute Qualität und den Service bedanken.  Mein Bruder und ich haben fast jede Sorte Boilies von Selfmade-Baits an diesem Gewässer ausprobiert, es sind wirklich alles Top Köder. Wenn ihr euch also mit diesen Boilies versorgen wollt, dann ab ins Internet auf www.selfmade-baits.de.
 
Schöne Grüße
Arni und Wenzel