2012 war ein schwieriges Jahr

30.10.2012 18:49 | Teamberichte

Wer sagt denn eigentlich, dass man unbedingt in den Süden muss, um zum Jahresende noch einen Fisch zu fangen? Das Wetter war derart gut, sodass ich noch einmal nach Nordfrankreich fuhr, um das Jahr 2012 gebührend zu beschließen. Nach den Weihnachtsfeiertagen hatte ich endlich Zeit und machte mich am Morgen des 27.12. auf den Weg. Am See angekommen empfing mich raues Wetter in Form eines Südweststurms mit kräftigem Regen. Mein Freund Roméo war auch schon da und ich war aufgrund des super Wetters guter Dinge - die Wassertemperatur lag bei 5,2 Grad. Der See war nur wenige Tage zugefroren gewesen und seit zwei Wochen eisfrei.

In der ersten Nacht flog mir fast die Hütte weg, doch gegen Mitternacht biss tatsächlich ein Schuppi von etwa 10kg auf 3,5m Wassertiefe.

Das Wetter hält sich, es bleibt warm und windig, nur der Regen lässt am zweiten Tag etwas nach. Nachts um 3 geht mit dann der zweite Karpfen an den Haken. Dieses Mal ein Spiegler in derselben Gewichtsklasse.

So konnte ich am Morgen des 29.12. glücklich die Heimreise antreten. 2012 war ein schwieriges Jahr, in dem ich nicht in dem Maße die Zeit zum Angeln fand, wie ich es mir vorstellte. Trotz allem war das Ergebnis brauchbar, nicht zuletzt durch einen grandiosen Frühjahrtrip mit Sebastian und einem ganz passablen Herbst! Ein Totalausfall war hingegen der März- Trip an ein überfrequentiertes Baggerloch in Südfrankreich sowie die Zielfischjagd an einem Baggersee in der Heimat.

Wie immer kamen auch bei dieser letzten Session des Jahres Shellfish- Boilies von Selfmade- Baits sowie Blei und Rig- Komponenten der Firma carpleads.de zum Einsatz. Gute Produkte, auf die man sich stets verlassen kann.

 

 

Möge der März ein milder werden! A la bien, Pascal